Zürichsee

Ein gutes Jahr für Fähre und ZSG

Sowohl die Fähre wie auch die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft haben 2015 mehr Passagiere befördert als im Vorjahr. Die Fähre konnte von der Bellevue-Baustelle profitieren. Der ZSG machte die Hitze zu schaffen.

Für die Zürichsee-Schiffe geht ein gutes Jahr zu Ende.

Für die Zürichsee-Schiffe geht ein gutes Jahr zu Ende. Bild: Michael Trost

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Ein Rekordjahr wird es nicht. Über 100 000 Besucher mehr hatten die Schiffe der Zürichsee- Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) im Jahr 2009 genutzt. Stand 17. Dezember waren es 2015 immerhin knapp mehr als 1,7 Millionen Passagiere, wie Mediensprecherin Conny Hürlimann auf Anfrage sagt. Damit sind die Zahlen besser als in den letzten beiden Jahren, aber schlechter als 2012. Dies obwohl der Sommer sehr gutes Wetter brachte. Doch war das Wetter fast zu gut: Die Hitze trieb die Menschen eher in den Zürichsee als auf ihn. Im Vergleich mit dem Hitzesommer 2003 war 2015 ein gutes Jahr. Damals wurden etwas mehr als 1,5 Millionen Passagiere befördert. Gemäss Conny Hürlimann ist ein Vergleich schwierig, weil die Frequenzen tiefer waren.

Immer wieder kleinere Sorgen bereiten der ZSG die beiden Dampfschiffe. In diesem Sommer ist die Stadt Rapperswil vor Hurden auf eine Sandbank aufgelaufen. Für den Rest der Saison fiel das Schiff aus. Die Frequenzen konnten durch den Einsatz anderer Schiffe gehalten werden, wie Conny Hürlimann sagt. Sie macht aber auf den Dampfschiffen generell schwache Passagierzahlen aus, wenn das Wetter schlecht ist. Entsprechend haben diese ab 2016 keine fixen Einsätze mehr, sondern verkehren nur noch dann, wenn das Wetter mitspielt. Geplant wird jeweils kurzfristig, unter Einbezug der Wetterprognose. Ob die Dampfschiffe fahren, kann online abgefragt werden.

Zunahme von zwei Prozent

Klar mehr als sonst war im Sommer bei der Zürichsee-Fähre los. Grund war die Grossbaustelle am Bellevue in der Stadt Zürich. Viele Autofahrer benutzten lieber die Fähre, als sich durch die Stadt zu quälen. «Zwischen April und September betrug der Mehrverkehr zwischen 3 und 8,5 Prozent», sagt Geschäftsführer Martin Zemp. Über das ganze Jahr gesehen mache das eine Zunahme von rund zwei Prozent aus. Die Mehrerträge verwendete der Betrieb für den Aufbau der beiden aufgrund der Pausenregelung notwendigen Stellen. Insgesamt rechnet der Geschäftsführer mit einem Ergebnis analog den Vorjahren. «Hochgerechnet werden wir über 2 Millionen Passagiere und 1,28 Millionen Autos transportieren», sagt Zemp.

Martin Zemp hat im Juli die Nachfolge des langjährigen Geschäftsführers Hans Isler übernommen. Nur wenige Monate zuvor hat Roman Knecht anstelle von Hans Dietrich den Direktorenposten der ZSG angetreten. Die «Zürichsee-Zeitung» hat die beiden Neuen am See auf der Fähre Zürichsee zum Gespräch getroffen. (zsz.ch)

Erstellt: 23.12.2015, 16:36 Uhr

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