Stäfa

Ein Drohnenbild erläutert das Panorama auf der Stäfner Risi

Seit kurzem steht auf der Risi oberhalb von Stäfa eine Panoramatafel. Mithilfe der farbigen Fotografie können Betrachter nebst den Ortschaften entlang des Zürichsee die einzelnen Berge benennen.

Christian Egli vom Verkehrsverein Stäfa hat die Anregung eines Spaziergängers aufgenommen – nun steht auch auf der Risi eine Panoramatafel.

Christian Egli vom Verkehrsverein Stäfa hat die Anregung eines Spaziergängers aufgenommen – nun steht auch auf der Risi eine Panoramatafel. Bild: Michael Trost

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Weit geht der Blick von hier über den Zürichsee bis zu den Voralpen. Saftig grüne Wiesen wechseln sich ab mit Wäldern und Städten. Am blauen Himmel schweben weisse Wolken. Ein Ledischiff zieht eine glänzende Spur über den See. Auf der Risi oberhalb von Stäfa geniesst man eine grandiose Aussicht.

Seit rund einer Woche wird diese mit einer Panoramatafel auch erläutert. Auf der farbigen Fotografie sind sowohl die Ortschaften entlang des Zürichsees, als auch die Berge im Hintergrund benannt. Vom Säntis über das Vrenelisgärtli, den Chaiserstock und den Wildspitz bis hin zur Stäfeliflue, einem Gipfel des Pilatusmassivs, können Ausflügler und Wanderer nun ihre geografischen Kenntnisse erweitern.

Touristische Attraktion

«Die Anregung für eine Panoramatafel kam von einem Spaziergänger», erzählt Christian Egli, Mitglied des Verkehrsvereins Stäfa. Der Wanderer habe sich gewundert, dass auf Stäfner Gebiet im Unterschied zu vielen Seegemeinden keine Panoramatafel stehe. Mit dem Ansinnen stiess er beim Verkehrsverein auf offene Ohren: «Wir tragen gern zur Verschönerung von Stäfa bei», sagt Vereinspräsident Philip Hänggi. Zudem habe man gedacht, dass die Tafel eine kleine touristische Attraktion darstellen könnte. Auch weil die Risi am Panoramaweg liegt, welcher von der Zürcher Rehalp bis zum Bahnhof Feldbach führt, ist der Ort gut frequentiert.

Aus dem Legat der in Stäfa wohnhaft gewesenen Margrit Egli – welche mit Christian Egli nicht verwandt ist – stand Geld zur Verschönerung der Gemeinde zur Verfügung. Und so machten sich die Verantwortlichen ans Werk, prüften Standorte und Tafelvarianten und liessen schliesslich eine Drohnenfotografie oberhalb der Risi erstellen. «Aus der Luft ist eine breitere Perspektive möglich», erklärt Egli. Die Fotografie wurde auf eine Aluminiumtafel gebrannt, welche UV-beständig ist und bei Bedarf ersetzt werden kann. Für eine farbige Aufnahme entschied sich Egli, «weil dies für Kinder und Jugendliche attraktiver ist als ein Bild in schwarz-weiss».

Die Aktion kostete knapp 5000 Franken. Die Gemeinde Stäfa habe das Projekt wohlwollend begleitet, sagt das Verkehrsvereinsmitglied. «Die Bewilligung für die Tafel wurde sehr unkompliziert erteilt.» Zudem hätten Mitarbeiter des Strassenbaus den Unterbau für die Panoramatafel gratis montiert.

Erste Rückmeldungen von Ausflüglern und Spaziergängern sind laut Egli positiv. Die Ergänzung auf der beliebten Aussichtsstelle mit den Ruhebänken und den Grillstellen werde geschätzt. Bereits hätten einige Personen ihr Interesse an der Panoramafotografie bekundet. «Das Bild kann tatsächlich im selben Format gekauft werden», sagt Egli. Der Preis dafür ist allerdings noch nicht bestimmt. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 21.08.2018, 16:08 Uhr

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