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Er wacht über die Fische am Feldbach

Thomas Gutjahr ist Revierpächter des Feldbachs. Vor 15 Jahre begann er dort zu fischen. Inzwischen steht für ihn der Bach als Ganzes im Vordergrund. Erst recht nach dem heissen Sommer 2018, der seine Spuren hinterlassen hat.

Thomas Gutjahr ist Revierpächter vom Feldbach.
Thomas Gutjahr ist Revierpächter vom Feldbach.
André Springer
Im Netz des 39-Jährigen zappelt eine Bachforelle.
Im Netz des 39-Jährigen zappelt eine Bachforelle.
André Springer
Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestfanggrösse beträgt 22 Zentimeter, Gutjahr und die anderen sechs Patentinhaber für sein Revier haben sich auf 30 Zentimeter festgelegt.
Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestfanggrösse beträgt 22 Zentimeter, Gutjahr und die anderen sechs Patentinhaber für sein Revier haben sich auf 30 Zentimeter festgelegt.
André Springer
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Drei Autominuten vom Feldbacher Bahnhof verlässt Thomas Gutjahr die Hauptstrasse und biegt in eine Sackgasse ab. Danach folgt dichtes Grün. Der 39-jährige Revierpächter vom Feldbach hatte bereits am Telefon gutes Schuhwerk empfohlen, denn der einzige Weg zu seiner Lieblingsstelle an diesem Bachabschnitt führt mehr oder weniger durch den Bach selber. Wer keine wasserundurchlässige Schuhe trägt, kriegt spätestens hier nasse Füsse. Obwohl es in den vergangenen Tagen viel geregnet hat, führe der Bach zurzeit nur normal viel Wasser, erläutert Gutjahr den aktuellen Wasserstand. Dies sei eine Folge vom Hitzesommer letztes Jahr, da die Quellen seither weniger Wasser in den Bach und und seine Zuflüsse einspeisen würden. So machten sich die Folgen eines Hitzesommers noch über Jahre hin bemerkbar. An die Konsequenzen, sollten solche Sommer in den nächsten Jahren regelmässig auftreten, will Gutjahr am liebsten gar nicht erst denken.

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