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Ehemann tauchte nach Anklage wegen Würgens unter

Ein afghanischer Asylsuchender soll seine Frau fast zu Tode gewürgt haben. Eine allfällige Strafe hätte für ihn vermutlich keine unmittelbaren Konsequenzen, weil er verschwunden ist.

Die Verhandlung im Bezirksgericht Meilen fand ohne den Angeklagten statt.(Symbolbild)
Die Verhandlung im Bezirksgericht Meilen fand ohne den Angeklagten statt.(Symbolbild)
Manuela Matt

Der Gerichtssaal war gut besetzt: Drei Richterinnen sowie zwei weitere Angestellte des Gerichts sassen da, ebenso der Staatsanwalt, zwei Anwälte, eine Dolmetscherin und auch das mutmassliche Opfer. Nur einer fehlte - gewissermassen die Hauptperson, also jener Mann, der das Leben seiner Frau gefährdet haben soll. Der Asylsuchende aus Afghanistan ist verschwunden. Die richterliche Verfügung konnte ihm nicht zugestellt werden. Nicht einmal sein Pflichtverteidiger weiss, wo er sich befindet - wahrscheinlich irgendwo in Deutschland, wo er Verwandte haben soll.

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