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Die Geschichte des Propheten Elias besungen

Der Singkreis führt mit «Elias» ein jüdisches Oratorium nach Worten des Alten Testaments auf – es zählt zu den bekanntesten Werken des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy.

Der Singkreis Herrliberg unter der Leitung von Dieter Hool hat sich in diesem Jahr dem jüdischen Oratorium «Elias» angenommen.
Der Singkreis Herrliberg unter der Leitung von Dieter Hool hat sich in diesem Jahr dem jüdischen Oratorium «Elias» angenommen.
Maria Zachariadis

Im Gegensatz zu einer Messe, die in ihrer Aufteilung stets dem gleichen Schema folgt, erzählt das Oratorium «Elias» eine Geschichte. Einer der bedeutendsten Musiker der Romantik, Felix Mendelssohn Bartholdy, hat die Lebensgeschichte des biblischen Propheten musikalisch vertont und 1846, ein Jahr vor seinem Tod, zur Uraufführung gebracht. Wobei ihn der Stoff schon zehn Jahre beschäftigt haben soll, er sich aber erst ans Komponieren machte, als er 1845 vom Manager des Birmingham Music Festival den Auftrag für ein Oratorium erhalten hatte. Es war die Zeit, als Singvereine an Bedeutung gewannen und nicht selten Hundert und mehr Sänger umfassten. Mendelssohn hat es geliebt, für eben solche «recht dicke, starke und volle Chöre» zu komponieren.

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