Zum Hauptinhalt springen

Die ganz normalen Familienväter handelten in grossem Stil mit Drogen

Zwei Mitglieder eines Drogenrings standen in Meilen vor dem Bezirksgericht. Einer soll der Kopf der Bande gewesen sein. Sie versorgten Personen in der Region mit Unmengen Heroin. Grund für die kriminellen Handlungen sollen finanzielle Probleme gewesen sein.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben im Bezirk Meilen einen Drogenring ausgehoben. Letztes Jahr wurden bereits zwei Dealer verurteilt. Am Mittwoch standen zwei weitere, alle albanischstämmige Mazedonier, vor dem Bezirksgericht Meilen.
Polizei und Staatsanwaltschaft haben im Bezirk Meilen einen Drogenring ausgehoben. Letztes Jahr wurden bereits zwei Dealer verurteilt. Am Mittwoch standen zwei weitere, alle albanischstämmige Mazedonier, vor dem Bezirksgericht Meilen.
Archiv Manuela Matt

Für einmal ist der Polizei ein Coup gegen Drogendealer gelungen. Hört man sonst oft nur davon, dass Kleindealer verhaftet werden, sprengte die Zürcher Kantonspolizei 2016 einen grösseren Ring, eine Meilemer Zelle. Gegen fünf Personen wurde Anklage erhoben, drei davon mit Wohnsitz im Bezirk. Alle Beschuldigten stammen aus Mazedonien, aus einem albanisch geprägten Ort. Man kannte sich, traf sich im selben Klub in Meilen. Zwei der Männer wurden bereits im September 2017 in abgekürzten Verfahren zu Freiheitsstrafen von 3 Jahren und 21 Monaten verurteilt. Beide galten als sogenannte Läufer, die den Konsumenten das Heroin oder das Kokain übergeben haben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.