Eislaufsaison

Die Eisbahnen sind mit der Saison zufrieden

Einmal mehr herrschte auf den Küsnachter und Uetiker Eisbahnen dieses Jahr viel Betrieb — der warme Januar macht ihnen aber einen Strich durch die Rechnung.

Im Uetiker Eispark konnten Kinder bis 16 Jahre jeden Nachmittag gratis Schlittschuhlaufen.

Im Uetiker Eispark konnten Kinder bis 16 Jahre jeden Nachmittag gratis Schlittschuhlaufen. Bild: Michael Trost

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Zum 11. Mal neigt sich die Saison des Eisparks Uetikon dem Ende zu. Vereinspräsidentin Christiane Lanz ist zufrieden mit dem Eislaufjahr, das in Uetikon im November begann: «Wir konnten Altbewährtes beibehalten, und ein Mal mehr war der Eispark gut besucht». Besonders die vom Eisparkverein angebotenen Kurse kommen gut an. «Die Eislauf- und Hockeykurse sind jeweils schon im Herbst ausgebucht», sagt Lanz.

Auch das Eisstockschiessen gewinne an Beliebtheit, sodass man darüber nachdenke, ob dieses Angebot erweitert werden kann. Firmenanlässe mit Eisstockschiessen und Nachtessen im vereinseigenen Restaurant Schliifi sind sehr beliebt, wie Lanz erzählt. Das selbe gilt für das offene «Schliifschüenle» und «Chneble» an den Nachmittagen, das für Kinder bis 16 Jahre gratis ist.

Erhöhter Stromverbrauch

Das es ein so erfolgreicher Winter werden sollte, war anfangs Saison im November noch nicht klar: So konnte der Eispark den Betrieb erst eine Woche später als geplant aufnehmen, weil sich die Lieferung des neuen Kühlaggregates verspätete. Schliesslich seien aber die verregneten Wochenenden der einzige Wehrmutstropfen der Saison gewesen. Genaue Zahlen kann Christiane Lanz noch keine angeben. Der Eisbetrieb werde aber auch im nächsten Jahr stattfinden, weiterhin gestützt durch den Restaurantbetrieb in der Schliifi und Sponsorengelder.

Ein etwas anderes Bild gibt die Bilanz der KEK ab. Mit 20 500 Eintritten verzeichnet die Küsnachter Eisbahn rund 1500 Gäste weniger als im letzten Jahr. Dies sei vor allem auf die Witterung zurückzuführen, erklärt die Küsnachter Gemeindeschreiberin Catrina Erb Pola. Auch der aussergewöhnlich warme Januar habe der KEK finanziell geschadet, weil viel mehr Strom für die Kühlung des Eises verbraucht wurde. Laut Erb Pola könnte der Mehrverbrauch mit der aktuellen Kältewelle aber wieder kompensiert werden.

Bäume auf dem Eisfeld

Das Romantikhotel Sonne, das seine Eisbahn dieses Jahr zum siebten Mal geöffnet hatte, verzeichnete eine leichte Zunahme von Eintritten. Ähnlich wie der Eispark Uetikon ist der Eintrittspreis von zwei Franken nicht kostendeckend und die Eisbahn wird finanziell weitestgehend durch den Restaurant- und Hotelbetrieb getragen.

Das Eisfeld, das eher durch die liebevolle Gestaltung mit Lichterketten und Bäumen auf dem Eis beeindruckt als mit seiner vergleichsweise kleinen Grösse, belegt eine Nischenplatz im Eisfeldgeschäft. «Der Fokus liegt neben Firmenanlässen ganz klar bei Familien mit kleinen Kindern oder Pärchen, die zusammen einen romantischen Abend verbringen wollen», erklärt Geschäftsführer René Grüter. So kam es auch, dass das Schweizer Fernsehen einen Bericht über die Eisbahn ausstrahlte, für Grüter ein Highlight der Saison. (tha)

Erstellt: 28.02.2018, 17:03 Uhr

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