Zum Hauptinhalt springen

Der komplizierte Abbau einer gefährlichen Faser

Im Zuge des Ausbaus der Schulanlage Rüterwis wird derzeit Asbest entfernt. Die ZSZ war dabei , wie Profis die gefährlichen Fasern loswerden.

Niemals ohne:?Gummistiefel, Handschuhe, Einweg-Schutzanzug und Atemschutzmaske sind Pflicht, wenn mit Asbest gearbeitet wird.
Niemals ohne:?Gummistiefel, Handschuhe, Einweg-Schutzanzug und Atemschutzmaske sind Pflicht, wenn mit Asbest gearbeitet wird.
Jonas Roth
Der Eingang?zur Personenschleuse mit vier Kammern.
Der Eingang?zur Personenschleuse mit vier Kammern.
Jonas Roth
Hier musste?asbesthaltiger Fliesenkleber abgespitzt werden.
Hier musste?asbesthaltiger Fliesenkleber abgespitzt werden.
Jonas Roth
1 / 3

Asbest ist für viele ein Reizwort, gleichbedeutend mit Gefahr. Wie sensibel das Thema ist, zeigte sich kürzlich auf der Schulanlage Rüterwis in Zollikerberg. Dort wird der Musikschulpavillon abgerissen und durch einen Neubau ersetzt; gleichzeitig werden andere Gebäude saniert. Der Ausbau der Anlage bringt auch eine Schadstoffsanierung mit sich, weil das Gebäude schon mehrere Jahrzehnte alt ist. Konkret bedeutet das: Wo noch Asbest vorkommt, wird dieses fachgerecht entfernt und entsorgt. Kaum waren die entsprechenden Warnschilder aufgehängt, meldete sich eine verängstigte Lehrerin, die um ihre Gesundheit und die der Schüler fürchtete. «Die Angst ist unbegründet», sagt Tomasz Kufel, Projektleiter Liegenschaften der Schule Zollikon. «Der Rückbau wird von Profis durchgeführt — nach allen Regeln der Kunst.»Dass Asbest in alten Gebäuden vorkommt, ist nichts Ungewöhnliches (siehe Kasten). Im Fall des Schulhauses Rüterwis finden sich diese Mineralfasern unter anderem in Fliesenklebern, Fensterkitt und Kabelkanälen. Ganz einfach ist die Entfernung des Schadstoffes aber nicht. «Es gibt einiges zu beachten», sagt Jan Becker, Schadstoffanalyst bei der Firma GSA Becker AG. Er ist dafür zuständig, dass beim Asbest-Rückbau alles seine Richtigkeit hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.