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Das sind die besten Restaurants am Zürichsee

Als erbarmungslos kritisch gelten die Tester von «Gault Millau». Trotz hoher Ansprüche schafften auch in diesem Jahr 18 Betriebe vom Zürichsee den Sprung in den Gourmetführer.

Unbestrittener Platzhirsch der besten Köche am Zürichsee ist Rico Zandonella. Sein Restaurant Rico’s in Küsnacht erhielt von den Kritikern des Gastroführers Gault Millau 18 Punkte. Damit wird Zandonella hinter sieben 19-Punkte-Köchen erneut in der Spitze der Schweizer Köche eingereiht.

Am nächsten in den Bezirken Horgen und Meilen kommen dem Küsnachter fünf Restaurants: Die Rose Rüschlikon von Tobias Buholzer, die Sihlhalde in Gattikon (Thalwil) von Gregor Smolinsky, das Tredecim in der Krone Sihlbrugg-Hirzel (Horgen) von Thomas Huber, Eder’s Eichmühle (Wädenswil) von Jürgen Eder und die Wirtschaft zur Burg (Meilen) mit je 16 Punkten. Letztere gehört zu den drei Aufsteigern, denn im Vorjahr bekam Burg-Chef Turi Thoma von den Gastrokritikern noch 15 Punkte.

Ein Neuer aus Rüschlikon

Ebenfalls um einen Punkt zugelegt hat der Gasthof zur Sonne (Stäfa, Cäsar Meyer) und die Gaststube im zweiten Restaurant der Krone Sihlbrugg-Hirzel von Thomas Huber. Beide stehen jetzt bei 15 Punkten.

15 Punkte wie schon in den Vorjahren bekam auch das Sinfonia in Erlenbach. Das Restaurant Neue Forch bestätigte seine 14 Punkte. Weiterhin 13 Punkte erhielten der Pflugstein in Erlenbach, der Falken in Küsnacht und auch das im letzten Jahr erstmals bewertete Seerestaurant Steinburg in Küsnacht. 13 Punkte sind hingegen für das Rössli Zollikon im Vergleich zum Vorjahr ein Punkt weniger.

Neu in die Gilde der besten Küchen in der Region aufgenommen ist das Belvoir Restaurant & Grill in Rüschlikon. Pascal Kleber schaffte auf Anhieb 14 Punkte.

Der Restaurantführer «Gault Millau» hat den Dolder-Koch Heiko Nieder für seine «verblüffenden, aufwendigen» Kreationen zum «Koch des Jahres» ernannt. Video: SDA

Abschied mit 18 Punkten

Dafür hat sich ein Grosser der Küchenchefs verabschiedet: Hans-Peter Hussong von der Wirtschaft zum Wiesengrund in Uetikon beendete im Frühling seine Karriere mit 18 Punkten. Im Pressetext zum neuen Gault Millau Gastroführer wird Hussong der Titel «Aussteiger des Jahres» verliehen. In der Hommage heisst es: «Die GaultMillau-Community hat ihm viel zu verdanken. Er hat Talente wie Andreas Caminada und Nenad Mlinarevic entdeckt, ausgebildet, gefördert. Er war einer der Ersten, der sich von schweren Saucen und Klimbim auf dem Teller verabschiedete.»

Gleichfalls vermisst wird die Wirtschaft zur Höhe in Zollikon (zuletzt 14 Punkte). Sie schliesst Anfang nächstes Jahr und erscheint deshalb nicht mehr im Gourmetführer 2019.

Ausserhalb der Zürcher Seebezirke hat sich in Rapperswil die letztjährige Entdeckung des Jahres nicht nur behauptet sondern sogar verbessert. Markus Burkhard vom Restaurant Jakob legt um Einen auf 16 Punkte zu.

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