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Das Gesicht wird zur Identitätskarte

Die Cubera Solutions AG beschreitet neue Wege: Sie setzt auf eine Technologie, die sich ihren Weg in der Schweiz noch erkämpfen muss – die digitale Gesichtserkennung. Dem Interesse von Firmen stehen rechtliche Fragen gegenüber.

Stehen erst am Anfang bei der Einführung der Technologie zur digitalen Gesichtserkennung: Die beiden Firmengründer von Cubera Solutions, Dominik Brumm (links) und Michael Fretz.
Stehen erst am Anfang bei der Einführung der Technologie zur digitalen Gesichtserkennung: Die beiden Firmengründer von Cubera Solutions, Dominik Brumm (links) und Michael Fretz.
Michael Trost

Identitätskarten gehen leicht verloren, und Passwörter müssen ständig erneuert und wieder irgend­wo hinterlegt werden: Damit könnte es schon bald vorbei sein. In Zukunft könnte das eigene Gesicht zur Identitätskarte, zur Kundenkarte oder zum PIN-Code werden.

Spätestens seit letztem September ist die digitale Gesichtserkennung auch hierzulande ein Thema. Damals lancierte Apple das neue iPhone X, das sich mit der sogenannten Face ID entsperren lässt. Auch der Flughafen Zürich setzt neu auf biometrische Identifikation. Dabei werden die Daten eines biometrischen Reise­dokuments in Echtzeit mit den Körpermerkmalen des Passagiers abgeglichen. Nach und nach erkennen auch einheimische Unternehmen das Potenzial der digitalen Gesichtserkennung und lancieren Pilotversuche.

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