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Das Coronavirus trübt die Fasnachtsfreude

In Wädenswil und Horgen sind die Fasnachtsumzüge abgesagt worden. Kleinere Anlässe wie Maskenbälle oder die Beizenfasnachten in Uetikon und Richterswil sind nicht vom Verbot betroffen.

Obwohl der Horgner Umzug abgesagt wurde, starteten die Fasnächtler am Freitag in die fünfte Jahreszeit. Von den schlechten Nachrichten liessen sich die Runggleruesser nicht beirren und gaben am Guggen-Monsterkonzert auf dem Dorfplatz ihr Bestes.
Obwohl der Horgner Umzug abgesagt wurde, starteten die Fasnächtler am Freitag in die fünfte Jahreszeit. Von den schlechten Nachrichten liessen sich die Runggleruesser nicht beirren und gaben am Guggen-Monsterkonzert auf dem Dorfplatz ihr Bestes.
Michael Trost

Am Freitag teilte Bundesrat Alain Berset (SP) mit, dass sämtliche Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern bis zum 15. März untersagt sind. Dies, um der weiteren Verbreitung des Coronavirus vorzubeugen. Auch die Region bleibt nicht verschont.

Die Neue Fasnachtsgesellschaft Wädenswil (NFGW) liess zunächst verlauten, dass alle Anlässe der Wädenswiler Fasnacht trotz Verbot des Bundesrates stattfinden sollen. «Keine Panik!», stand auf der NFGW-Webseite. Die Anlässe mit mehr als 1000 Personen fänden nicht in geschlossenen Räumen statt. Am Nachmittag wurde aber klar, dass sämtliche Grossveranstaltungen vom Verbot betroffen sind. Deswegen sagte die NFGW den grossen Umzug am Sonntag und den Kinderumzug am Montag ab.

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