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«Das Bahnhöfli soll ein Ort der Begegnung werden»

Der Gemeinnützige Frauenverein in Hombrechtikon ist neuer Mieter des Bahnhöfli. Mit einem Café will er einen Begegnungsort für Hombrechtikon schaffen.

Renovation des Bahnhöfli: Der Frauenverein werkelt und malt, um einen neuen Treffpunkt zu schaffen.
Renovation des Bahnhöfli: Der Frauenverein werkelt und malt, um einen neuen Treffpunkt zu schaffen.
Manuela Matt

Der Gemeinnützige Frauenverein Hombrechtikon ist neuer Mieter des alten Bahnhofgebäudes in Hombrechtikon. Das Bahnhöfli gehört der Gemeinde und wurde bis vor kurzem von einem Ehepaar bewirtschaftet. Dreimal pro Woche bot es italienische Küche an. Nach der altersbedingter Kündigung suchte die Gemeinde nun einen neuen Mieter. «Es sollte wieder ein Vereinslokal sein und weiterhin eine Bereicherung für das Dorfleben bleiben», erklärt Tino Ponato, Ressortvorstand Hochbau und Liegenschaften (SVP), die Mietbedingungen.

Die Idee das Bahnhöfli zu mieten, ist laut Tanja Willnauer spontan entstanden. Die Hombrechtikerin ist Mitglied des Gemeinnützigen Frauenvereins sowie Projektleiterin des Projekts «Ein Bahnhof für Hombrechtikon». Sie erzählt, dass es ein Bedürfnis nach einem Treffpunkt schon länger gebe. Auf einem Spaziergang Ende Januar sei Mitgliedern des Frauenvereins die Idee gekommen, dieses Bedürfnis mit einem Vereinskafi im Bahnhöfli zu befriedigen.

«Das Bahnhöfli soll ein Ort der Begegnung werden», sagt Willnauer. Carolin von Kameke, Vorstandsmitglied und Kommunikationsverantwortliche des Frauenvereins fügt hinzu: «Das Symbol des Bahnhofs ist doch ein schöner Ort dafür.» Das Vereinskafi soll zu Beginn an zwei bis drei Vormittagen offen sein. Die weiteren Räumlichkeiten will der Frauenverein unter anderem wie bisher für seine Sprachkurse nutzen. Zusätzlich sollen die Räumlichkeiten am Abend für verschiedene Anlässe zur Verfügung stehen. Für die Nutzung wird eine Raummiete verlangt, mit der die Kosten für das Gebäude getragen werden können.

«Baustellenkafi» am 20. Mai

Die Kosten für die Anmietung sowie die Renovation konnte der Frauenverein, dank guten Wirtschaftens in den letzten Jahren, selbst finanzieren. «Die ersten Renovationsschritte werden sicher bis am 20. Mai abgeschlossen sein», sagt Carolin von Kameke. Dann, am dm Bring- und Holtag der Gemeinde Hombrechtikon, wird der Frauenverein im Bahnhöfli ein «Baustellenkafi» bewirtschaften.

Dieses «Baustellenkafi» ist allerdings, wie von Kameke anmerkt, noch ein Provisorium. Das Vereinskafi wird Mitte Juni, wenn alle Renovationsarbeiten abgeschlossen sind, eröffnen. «Wir sind überzeugt, dass dieses Projekt zu einer grossen Bereicherung des Hombrechtiker Dorflebens wird», ist sich Gemeinderat Tino Ponato schon heute sicher.

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