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Flüchtlinge lernen Velo fahren

Asylsuchende konnten dank dem Projekt ­«Ankommen in Männedorf – mit dem Velo» Spendenvelos ­kaufen und einen Fahrkurs absolvieren. Projektinitiantin ist Ursula Lehner-Lierz.

Gut gelaunt kurven die Teilnehmenden des Velokurses um die Hütchen des Slalomparcours.
Gut gelaunt kurven die Teilnehmenden des Velokurses um die Hütchen des Slalomparcours.
Michael Trost

Sommayeh hat erst im April bei null angefangen und jetzt beherrscht die aus Afghanistan geflüchtete Mutter zweier Kinder bereits das Slalomfahren mit dem Velo. Während sie sich auf dem Schulareal Hasenacker einfährt, hütet ihr Mann Javad den erst neun Monate alten Sohn im nahen Schatten. Er hat den Kurs für Männer gerade absolviert, nun sind die Frauen an der Reihe. Obwohl sich fünf angemeldet haben, wie Projektkoordinatorin Lehner-Lierz sagt, sind nur zwei zwar unpünktlich, aber immerhin erschienen. «Da steckt keine böse Absicht dahinter», meint sie achselzuckend, «aber wegen der Sprachschwierigkeiten und der kulturellen Unterschiede entstehen oft Missverständnisse.»

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