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Dampfbahn-Verein bangt um seine Strecke

Die SBB will die Strecke Bäretswil-Hinwil abgeben oder stilllegen. Der Dampfbahnverein Zürcher Oberland, der seit 1978 auf der Strecke verkehrt, hofft auf eine neue Trägerschaft.

Eine Dampflokomotive am Bahnhof Bauma.
Eine Dampflokomotive am Bahnhof Bauma.
Keystone

Die historischen Museumszüge des Dampfbahnvereins Zürcher Oberland (DVZO) fahren in den Monaten von Mai bis Oktober jeweils an zwei Sonntagen mehrmals auf ihrer Stammstrecke von Bauma nach Hinwil.

Die Hälfte der zwölf Kilometer langen Strecke befindet sich im Besitz des Vereins. Die andere Hälfte, der Abschnitt von Bäretswil nach Hinwil, gehört der SBB. Wie der Verein im Anschluss an seine Generalversammlung am Mittwochabend mitteilte, möchte die SBB die Strecke an eine neue Trägerschaft abgeben - oder stilllegen lassen.

Dass letzteres passieren wird, glaubt DVZO-Präsident Hugo Wenger angesichts der ausgesandten Signale derzeit nicht. Es seien Gespräche zwischen Verein, SBB und Bundesamt für Verkehr im Gang, um die Strecke im Verlaufe des Jahres 2017 an eine neue Trägerschaft zu übertragen.

Nachhaltige Lösung gesucht

Unklar ist aber, wer diese Trägerschaft bilden soll. «Ob der DVZO die frei werdende Infrastruktur übernehmen oder ein Dritter in die Bresche springen soll, muss abgeklärt werden», sagte Wenger. Laut Mitteilung des Vereins müsse für den Bahnbetrieb und die Region Zürcher Oberland eine «nachhaltige, finanziell vertretbare Lösung» gefunden werden.

Die DVZO-Stammstrecke Bauma-Hinwil war Teil der 1901 eröffneten Uerikon-Bauma-Bahn. 1969 stellte die SBB den Personenverkehr auf diesem Abschnitt ein.

(SDA)

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