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Christbaumbrand ging glimpflich aus

Eine Familie konnte ihren brennenden Christbaum löschen und aus der Wohnung schaffen. Die Feuerwehr rückte zur Nachkontrolle aus.

So präsentierte sich der Boden, nachdem der abgebrannte Christbaum aus der Wohnung geschaffen wurde.
So präsentierte sich der Boden, nachdem der abgebrannte Christbaum aus der Wohnung geschaffen wurde.
PD/Feuerwehr Meilen

Als der Christbaum am Abend des Weihnachtstages Feuer fing, hat ein Meilemer Familienvater blitzschnell gehandelt: Er löschte den Brand mit einem Eimer voll Wasser und schaffte den Baum danach auf die Terrasse. Danach alarmierte die Familie die Feuerwehr.

«Damit hat die Familie absolut richtig reagiert», sagt Philipp Büchele, stellvertretender Stützpunktkommandant der Feuerwehr Meilen auf Anfrage. Denn auch wenn ein Brand gelöscht werden kann, sei eine Nachkontrolle durch die Feuerwehr essentiell. Dabei gehe es darum, die Umgebung auf weitere Wärmequellen und bei Rauchentwicklung die Luft auf giftige Gase zu überprüfen. Letztere seien weder sichtbar noch riechbar. Ausserdem hätte die Feuerwehr die Möglichkeit mit einem Lüfter die Räumlichkeiten zu entrauchen.

Keine Verletzten

Laut Feuerwehrkommandant Büchele gab es in der Wohnung in Meilen zwar Verrussungen, weitere Brandquellen wurden mit der Wärmebildkamera aber nicht entdeckt. Weil auch die Messungen der Umgebungsluft keine beunruhigenden Werte ergaben, konnte die Wohnung umgehend wieder freigegeben werden. Alle vier anwesenden Personen - zwei Kleinkinder und die Eltern - blieben unversehrt.

Der Alarm ging um 22.08 ein, bereits vier Minuten später rückte die Feuerwehr mit acht Leuten aus. «Um 22.36 Uhr waren wir bereits wieder auf der Rückfahrt und um 22.46 Uhr wieder einsatzbereit.», sagt Büchele. Aufgrund der Rauchentwicklung war auch ein Rettungswagen des Spital Männedorfs ausgerückt.

Video: So schnell brennt ein Christbaum

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