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Chemische Fabrik zwischen Mythos und lebendiger Vergangenheit

Tür und Tor der einstigen Chemischen Fabrik Uetikon standen am Sonntag für jedermann offen. Dabei zeigte sich: Die Anziehungskraft des historischen Areals ist ungebrochen.

Die Besucher des Denkmaltages konnten auch den oberen Teil des Düngerbaus auf dem Areal der ehemaligen Fabrik besichtigen.
Die Besucher des Denkmaltages konnten auch den oberen Teil des Düngerbaus auf dem Areal der ehemaligen Fabrik besichtigen.
Michael Trost

Der Duft dringt sofort in die Nase. Weckt Erinnerungen an den Chemieunterricht. Stechend, eigenartig süsslich, kaum mehr loszubringen, wenn man zu viel davon erwischt: Ammoniak. Ganz so penetrant ist die Spur dieses Geruchs jedoch nicht. Eher ein leiser Wink aus vergangenen Zeiten.

Vergangene Zeiten: Sie sind allgegenwärtig, hier auf dem Gelände der einstigen Chemischen Fabrik Uetikon. Am Sonntag stand es dem breiten Publikum offen: Einblicke in stillgelegte Fabrik- und Lagerhallen wurden gewährt, Referate gehalten, mit historischen Fotos, Skizzen und Kurztexten da und dort informiert. Dies alles organisiert von der Denkmalpflege des Kantons Zürich im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals vom Wochenende.

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