Zum Hauptinhalt springen

Bushaltestelle beim Pfannenstiel wird ab Montag erneuert

Am kommenden Montag beginnen die Bauarbeiten für die erneuerte und behindertengerechte Bushaltestelle Vorderer Pfannenstiel. Die Arbeiten dauern bis Ende April. Der Strassenverkehr ist bis dann nur noch einspurig möglich.

Auf diesem Platz beim Restaurant Vorderer Pfannenstiel befindet sich die Haltestelle, die nun mit einer Ein- und Ausstiegsplattform aus Beton ergänzt wird.
Auf diesem Platz beim Restaurant Vorderer Pfannenstiel befindet sich die Haltestelle, die nun mit einer Ein- und Ausstiegsplattform aus Beton ergänzt wird.
Michael Trost

Die Bushaltestelle Vorderer Pfannenstiel beim gleichnamigen Restaurant ist auch die Endstation der Meilemer Ortsbuslinie 922. Sie liegt an der Hauptstrasse – dem Herrenweg – auf einem Parkplatz, der gleichzeitig als Wendeplatz dient. Sowohl Bushaltestelle als auch Wendeplatz werden ab Montag erneuert, wie das kantonale Tiefbauamt mitteilt.

Die neue Busstation wird im unteren Teil des Platzes direkt neben der Einfahrt erstellt. Damit die Busse auch für Behinderte problemlos zugänglich sind, wird eine Ein- und Ausstiegsplattform aus Beton gebaut, die 24 Meter lang und 16 Zentimeter hoch ist, wie Kommunikationschef Thomas Maag präzisiert. Das entspricht der Norm, die für behindertengerechte Haltestellen vorgegeben ist. Parkplätze wird es auf dem Areal auch künftig geben, sie werden aber so verteilt, dass es für Busse und Haltestelle genug Platz hat.

Mehr Platz fürs Wenden

Weil die Haltestelle künftig auch von längeren Gelenkbussen bedient werden soll, wird zudem der verfügbare Raum für Wendemanöver vergrössert. Dafür wird die Hauptstrasse gegenüber der Ausfahrt vom Wendeplatz mit einer halbkreisförmigen Zusatzspur erweitert. Ein Teil des Trottoirs auf der gleichen Strassenseite wird aufgehoben und durch Wiesenfläche ersetzt.

Weil die Haltestelle an einer Kantonsstrasse liegt, ist der Kanton für das Projekt zuständig – nicht die Gemeinde Meilen. Diese begrüsst die neue Haltestelle aber ausdrücklich, wie Gemeindeschreiber Didier Mayenzet erklärt. Meilen sei auch mit der Erneuerung des Platzes einverstanden, der auf Gemeindegebiet liege. Auf den Bau eines Unterstands verzichte man aber, weil die Frequenz der Passagiere dafür nicht hoch genug sei.

Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Etappen: Während der ersten wird die Haltestelle auf dem Parkplatz belassen und leicht verschoben. In der zweiten wird der Belag erneuert und die Haltestelle an den Herrenweg verlegt. Der Verkehr wird bis zum Ende der Arbeiten einspurig über die Strasse geführt – mit einem Lichtsignal. Die Parkplätze werden aufgehoben, als Ersatz für Ausflügler stehen die Parkplätze nördlich des Restaurants zur Verfügung.

Der Kanton zahlt alles

Die Kosten für die Erneuerung von Haltestelle und Wendeplatz belaufen sich laut Maag auf 290 000 Franken. Dazu kommen 110 000 Franken für Strassenarbeiten, den Rückbau des Trottoirs und die Sanierung der Abwasserrohre im Bereich der Baustelle. Die Planer haben dort Schäden festgestellt. Alle Kosten übernimmt der Kanton. Ein Augenschein der ZSZ bestätigt, dass die Neuerungen aus Sicht der Verkehrsteilnehmer sinnvoll sind, zumal sich Autos, Busse und Fussgänger in die Quere kommen können – und der Belag nicht mehr im besten Zustand ist. Das Tiefbauamt betont denn auch, dass es beim Projekt nicht nur um eine behindertengerechte Anpassung, sondern auch um eine kundenorientierte und sichere Infrastruktur geht. Die behindertengerechte Anpassung von Haltestellen ist landesweit im Gang. Grund ist das Gleichstellungsgesetz für Behinderte, das die Realisierung hindernisfreier Haltestellen bis im Jahr 2023 verlangt. Im Kanton Zürich werden gemäss Thomas Maag laufend derartige Projekte umgesetzt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch