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Beschwerde von Schubser abgewiesen

Das Bundesgericht hat die Beschwerde eines Mannes abgewiesen, der wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte auf dem Bahnhof Küsnacht verurteilt worden war.

Das Bundesgericht hat die Beschwerde eines Mannes abgewiesen, der wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte auf dem Bahnhof Küsnacht verurteilt worden war.
Das Bundesgericht hat die Beschwerde eines Mannes abgewiesen, der wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte auf dem Bahnhof Küsnacht verurteilt worden war.
Manuela Matt

Das Zürcher Obergericht hatte im Mai 2016 einen aus Meilen stammenden Mann zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 160 Franken verurteilt – nach einem Berufungsverfahren zu einem Urteil des Bezirksgerichts Meilen. Der Mann, der ohne gültigen Fahrschein unterwegs war, hatte nach einer Kontrolle die S-Bahn in Küsnacht-Goldbach verlassen. Danach hatte er auf dem Perron bei einem Streit mit Securitas-Beamten einen der Beamten angegriffen und in Richtung des abfahrenden Zugs geschubst. Der Beamte konnte sich gerade noch retten. In der Folge hatte der Mann auch noch mit der Faust bedroht.

Haltlose Vorwürfe

Die Beschwerde des Mannes gegen das Urteil wegen Gewalt und Drohung hat das Bundesgericht nun zurückgewiesen – und das Urteil des Zürcher Obergerichts bestätigt. Der Beschwerdeführer hatte die Aufhebung des Urteils und einen Freispruch verlangt. Er machte unter anderem geltend, dass er den Beamten nicht absichtlich gerempelt, sondern lediglich harmlos touchiert habe. Zudem argumentierte er mit der «Verletzung des Anklageprinzips».

Das Bundesgericht hält fest, eine solche Verletzung liege nicht vor. Die Anklage habe den Vorwurf des «absichtlichen Rempelns mit der Schulter» im Verfahren hinreichend konkretisiert. Es sei auch nicht ersichtlich, warum eine wirksame Verteidigung nicht möglich gewesen sei.

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