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Bellevue Group kehrt auf Erfolgspfad zurück

Die Bellevue Group hat die Delle aus dem Vorjahr weggesteckt und schreibt für das Geschäftsjahr 2017 wieder schwarze Zahlen. Die Finanzgruppe rechnet zudem für das vergangene Jahr mit einer kräftigen Gewinnsteigerung.

Endlich geht es wieder aufwärts für den Finanzdienstleister aus Küsnacht: Die Bellevue Group konnte für das Geschäftsjahr 2017 schwarze Zahlen schreiben.
Endlich geht es wieder aufwärts für den Finanzdienstleister aus Küsnacht: Die Bellevue Group konnte für das Geschäftsjahr 2017 schwarze Zahlen schreiben.
Keystone

Die am Dienstagabend verschickte Ad-hoc-Mitteilung dürfte der Bellevue Group leichtgefallen sein: Die börsenkotierte Vermögensverwalterin aus Küsnacht ist im vergangenen Jahr wieder in die schwarzen Zahlen zurück­gekehrt und erwartet nun – aufgrund der vorliegenden provisorischen, konsolidierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 – ein operatives Ergebnis von rund 29 Millionen Franken und einen Konzerngewinn von rund 21 Millionen. Die detaillierten Zahlen wird die Bellevue Group am27. Februar vorlegen.Frohe Kunde gibt es auch für die Aktionäre: Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 20. März eine um 10 Rappen auf 1.10 Franken pro Aktie erhöhte Barausschüttung aus Kapitaleinlagereserven.

Stellenabbau abgeschlossen

Bereits für das erste Halbjahr 2017 hatte die Bellevue Group ein operatives Ergebnis von 11,7 Millionen Franken ausgewiesen. Im zweiten Halbjahr konnte das Unternehmen seine operative Ertragskraft nochmals steigern. Die Entwicklung der verwalteten Vermögen habe von einem Neugeldzufluss von rund 1,2 Milliarden Franken profitiert. Die verwalteten Vermögen («Assets under Management») betragen per Ende Jahr 12 Milliarden Franken.

Im Jahr zuvor – 2016 – hatte es für die Bellevue Group noch deutlich düsterer ausgesehen: Die ­Finanzgruppe erlitt einen Millionenverlust – vor allem wegen des ersten Halbjahres. Das Brokerage- (Wertpapierhandel) und das Firmenfinanzierungsgeschäft bei der Tochter Bank am Bellevue wurden bis Mitte 2017 eingestellt. Am Hauptsitz in Küsnacht beschloss das Unternehmen einen massiven Stellen­abbau. Der Prozess wurde Mitte letzten Jahres abgeschlossen. Nach Angaben von Bellevue-Group-Finanzchef Daniel Koller mussten 23 Entlassungen aus­gesprochen werden. In Küsnacht sind heute noch 70 Mitarbeitende tätig. Insgesamt beschäftigt die Vermögensverwalterin rund 100 Mitarbeitende.

Die im letzten Jahr beschlossene Ausrichtung der Bellevue Group auf Asset und Wealth Management und die Restrukturierung der Bank scheine sich auszuzahlen, teilte die Geschäfts­leitung mit.

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