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Bau des Erlenbacher Alterszentrums verzögert sich

Der Neue Gehren wird wohl Monate später bezogen als geplant. Unklar ist derzeit, wer die Verzögerung zu verantworten hat.

Bei der Grundsteinlegung für Erlenbachs Jahrhundertprojekt herrschte noch eitel Sonnenschein.
Bei der Grundsteinlegung für Erlenbachs Jahrhundertprojekt herrschte noch eitel Sonnenschein.
Archiv Manuela Matt

Vor zwei Wochen schien die Welt auf der Baustelle des Alterszentrums Neuer Gehren in Erlenbach noch in Ordnung. Im feierlichen Rahmen wurde am 18. März der Grundstein für das grösste Bauvorhaben der Erlenbacher Geschichte gelegt. Doch nun teilt der Gemeinderat mit, dass die Bauarbeiten «gegenüber dem mit dem Generalunternehmer vereinbarten Terminplan um mehrere Monate in Verzug» sind. Ab Juli waren die Bagger dem früheren, 40 Jahre alten Heim zu Leibe gerückt. Für den Abbruch und Aushub brauchte der Generalunternehmer – die Firma Steiner AG – rund drei Monate länger als geplant. «Wir gehen leider davon aus, dass dieser Rückstand nicht mehr aufzuholen ist», sagt Gemeindepräsident Sascha Patak (FDP). Der Bezug des Neubaus war eigentlich für Herbst 2017 vorgesehen. Die Verzögerung ergab sich unter anderem aus überraschenden Asbestfunden im alten Gebäude, die Sicherheitsmassnahmen nötig machten. Wegen des schwierigen Baugrunds wurde ausserdem der Verlauf der Abwasser- und Erdsondenverbindungsleitungen angepasst.

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