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Bald wird sich der Gemeinderat ums Stäfner Alterszentrum kümmern

Die Zuständigkeit fürs Lanzeln wird neu organisiert, aber auch beim Personal gibt es Neuerungen.

Eine Arbeitsgruppe nimmt die Integration des Stäfner Alterszentrum Lanzeln in die Gemeindeverwaltung in Angriff.
Eine Arbeitsgruppe nimmt die Integration des Stäfner Alterszentrum Lanzeln in die Gemeindeverwaltung in Angriff.
Archiv Manuela Matt

Es tut sich was im Alterszentrum Lanzeln: Neu soll der Stäfner Gemeinderat und nicht mehr wie bislang die Fürsorgebehörde für das kommunale Heim zuständig sein. Für die Realisierung dieser Integration hat der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe gebildet, wie er in einer Mitteilung schreibt.

Der Gruppe gehören Gemeindepräsident Christian Haltner (FDP), Gesellschaftsvorsteherin Jeannette Dietziker (SP), Sicherheitsvorsteherin Ursula Traber (CVP) und Sozialvorsteher David Dubach (FDP) an. «Die Arbeitsgruppe bereitet alle Anträge an den Gemeinderat vor, mit denen die Geschäftsprozesse des Alterszentrums auf jene der Gemeindeverwaltung abgestimmt werden», ist der Mitteilung zu entnehmen.

Die Gemeinde geht davon aus, dass die Integration in etwa anderthalb Jahren abgeschlossen wird. Die operative Leitung der Geschäfte bis zum Abschluss des Integrationsprojekts wurde an Marie-Louise Sarraj, die Leiterin des Alterszentrums Lanzeln, sowie Gemeindeschreiber Daniel Scheidegger und dessen Stellvertreter Erich Maag übertragen.

11,3 Stellen mehr

Überraschend kommt diese Neuerung nicht, handelt es sich doch um einen Vollzug der revidierten Gemeindeordnung. Die SP Stäfa hatte die mit der Annahme der Gemeindeordnung einhergehende Zuständigkeitsänderung fürs Lanzeln im Vorfeld der Abstimmung im November kritisiert. Eine grosse Mehrheit der Bevölkerung folgte allerdings dem Antrag des Gemeinderats.

In einer zweiten Medienmitteilung kündete die Gemeinde zudem an, dass 11,3 neue Stellen für das Alterszentrum geschaffen und besetzt wurden. Sieben dieser Stellen entfallen auf das Pflege- und Assistenzpersonal. Die restlichen Stellenprozente werden im Technischen Dienst, der Bildung und für die Nachwache benötigt.

Als Gründe für den Stellenausbau nennt die Gemeinde die Fluktuation der Bewohnerschaft, die stark schwankende Pflegeintensität und die Gewährleistung einer kontinuierlichen Leistung bei Abwesenheiten. Die Neuschaffung der Stellen soll sich mit circa fünf Franken pro Tag und Bewohner auf die Vollkostenrechnung des Zentrums auswirken.

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