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«Bahnbrechende Neuheiten lassen sich nicht planen»

Die Schweiz hat ihren Vorsprung bei der Innovation eingebüsst. Ein Grund zur Beunruhigung? Nein, meint Stefan Brupbacher, Direktor von Swissmem.

Stefan Brupbacher, Direktor von Swissmem.
Stefan Brupbacher, Direktor von Swissmem.
PD

Die Schweiz hat ihren Vorsprung bezüglich Innovationskraft laut KOF/ETH eingebüsst: Klingeln da bei Swissmem nicht die Alarmglocken?

Stefan Brupbacher: Gemäss KOF-Analyse betreiben immer weniger KMU eigene Forschung und Entwicklung (F&E). Auch der Anteil von Marktneuheiten am Umsatz der Firmen ist gesunken. Das ist natürlich unerfreulich. Allerdings zeigt dieselbe Studie auch Ergebnisse, die nach einer differenzierten Beurteilung verlangen: Jene KMU, die F&E betreiben, tun dies heute intensiver als früher. Zudem ist der Anteil neuer Produkte am Umsatz der Firmen gestiegen. Wie ist das zu werten? Bahnbrechende Neuheiten sind zwar schön. Nur lassen sich diese nicht immer planen. Entscheidend ist, dass Firmen ihr Angebot laufend weiterentwickeln.

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