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Ausstellung hinterfragt Zugehörigkeit und Fremdsein

Derzeit gastiert im Ortsmuseum Zollikon die Wanderausstellung «Zürcherinnen machen». Sie animiert zum Nachdenken darüber, wer ab wann als Zürcher gilt. Ein Thema, das schnell für Gesprächsstoff sorgt, wie ein Rundgang zeigt.

Vor der fiktiven Einwohnerkommission wird geprüft, wie viel Zolliker in den Besuchern der Wanderausstellung steckt.
Vor der fiktiven Einwohnerkommission wird geprüft, wie viel Zolliker in den Besuchern der Wanderausstellung steckt.
Michael Trost

Fühlen Sie sich von Berg oder Dorf Zollikon mehr angezogen? Welche kulturellen Angebote nutzen Sie in Zollikon? Wessen Denkmal steht auf der Zolliker Allmend? Helen Oplatka von der Zolliker Einwohnerkommission will es genau wissen. Immerhin hat sie zu prüfen, zu wieviel Prozent der ältere Herr ihr gegenüber ein Zolliker ist. Ein allerdings kniffliger Fall.«Ich lebe seit 1942 in Erlenbach», sagt er. Und so dreht sich das Gespräch mal um Zollikon, mal um Erlenbach, und da und dort entspinnt sich ausgehend von einer Frage eine Anekdote. «100 Prozent Erlenbacher» urteilt Oplatka schliesslich und stellt eine entsprechende Urkunde aus – mit Zolliker Stempel.

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