Zumikon

Aus Lehrschwimmbecken soll eine Aula werden

Die brachliegende Lehrschwimmhalle der Schulanlage Juch soll in eine Aula umgebaut werden. Höhenverstellbare Hebebühnen sollen den Raum vielseitig nutzbar machen.

Im ehemaligen Schwimmbecken soll mit höhenverstellbaren Hebebühnen eine Arena entstehen.

Im ehemaligen Schwimmbecken soll mit höhenverstellbaren Hebebühnen eine Arena entstehen. Bild: zvg

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Die Zumiker Schulanlage Juch soll eine neue Aula erhalten – im ehemaligen Lehrschwimmbecken. Schon seit längerem liegt dieses brach. Mit der Sanierung des benachbarten Hallenbades Juch 2015 wurde der schulische Schwimmunterricht in das öffentliche Schwimmbad verlegt.

Die Schulraumplanungskommission hat nun vorgeschlagen, den ungenutzten Platz in einen Mehrzweckraum umzubauen. Dieser soll etwa für Theateraufführungen, Klassenprojekte und Konzerte genutzt werden.

Zwei Probleme lösen

2013 wurden im Trakt A der Schulanlage Juch zusätzliche Klassenzimmer eingebaut. Seither fehlt der Schule ein eigener Versammlungsraum. Der Singsaal im Schulhaus Farlifang ist mit 60 Plätzen nur für kleinere Veranstaltungen geeignet. «Für grössere Anlässe musste die Schule in den letzten Jahren auf den Gemeindesaal ausweichen», sagt Gemeindeschreiber Thomas Kauflin.

Das soll sich nun ändern. Mit dem vorliegenden Projekt könne man zwei Probleme auf einmal lösen: «Zum einen haben wir mit der alten Schwimmhalle einen Raum, der leer steht und zum anderen braucht die Schule eine Aula», sagt Kauflin. Ob aus den Plänen etwas wird, entscheidet am 26. September die Gemeindeversammlung. Diese stimmt dann über den Ausführungskredit ab.

2,9 Millionen Franken

Die Kosten für den Rückbau des Lehrschwimmbeckens und den Einbau des Mehrzweckraumes schätzen die Verantwortlichen auf 2,9 Millionen Franken. Der reine Rückbau dürfte mit bis zu 100'000 Franken zu Buche schlagen. «Und auch wenn der Raum weiterhin leer steht, kommt es zu Kosten für den Unterhalt», betont Kauflin.

Für den Umbau rechnet die Gemeinde mit 14 bis 18 Monaten. Die Hauptarbeiten sollen wegen der Lärm- und Staubemissionen vorwiegend während den Schulferien stattfinden. Als möglichen Bezugstermin wird der Beginn des Schuljahres 2019/2020 in Aussicht gestellt.

Um die ehemalige Schwimmhalle als Aula nutzen zu können, soll in das Becken eine verstellbare Hebebühnen-Konstruktion eingebaut werden. So kann ausser einer ebenen Bodenfläche auch ein Theatersaal mit treppenartiger Abstufung oder eine Arena mit einer Absenkung gegen die Mitte geschaffen werden. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 08.08.2017, 16:37 Uhr

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