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Auf diesen Parkplätzen steht das Auto unter Strom

Am Stäfner Seeplatz hat ein Verein seine ersten beiden öffentlichen Ladestationen für Elektroautos eingerichtet.

Michel Wenzler
Knallige Farben machen auf die Ladestationen beim Stäfner Hafen aufmerksam.
Knallige Farben machen auf die Ladestationen beim Stäfner Hafen aufmerksam.
Patrick Gutenberg
Die ersten paar Wochen ist der Stromkonsum der Ladestation gratis, später sollen sie aber kostenpflichtig sein.
Die ersten paar Wochen ist der Stromkonsum der Ladestation gratis, später sollen sie aber kostenpflichtig sein.
Patrick Gutenberg
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Die Verbreitung von Elektroautos nimmt auch im Bezirk Meilen zu. Augenfällig wird dies zurzeit am Stäfner Seeplatz, wo diese Woche eine Ladestation für zwei E-Autos den Betrieb aufgenommen hat. Die in knalligem Grün grundierten Parkfelder mit gelb aufgemalten Autos – mit Steckdose statt mit Auspuff – stechen Passanten schon seit einigen Tagen ins Auge. «Es handelt sich um die erste öffentliche Ladestation in Stäfa», sagt René Holzer, Leiter der Gemeindewerke Stäfa, auf Anfrage.

Hinter dem Angebot steht der Verein «energy4drive», der von mehreren Elektrizitätswerken gegründet wurde und von Holzer präsidiert wird. Details zu dem Projekt sollen dann bekannt werden, sobald der Verein operativ tätigt ist. Dies ist in fünf bis sechs Wochen der Fall, auch wenn die Ladestation in Stäfa schon jetzt in Betrieb sind. Sie sind gewissermassen erste Vorboten eines umfassenderen Projekts.

Boom von Elektroautos erwartet

«Lange Zeit waren Elektroautos und öffentliche Ladestationen eher etwas Exotisches», sagt Holzer. «Wir gehen aber davon aus, dass es mit den neu lancierten Fahrzeugen einen richtigen Boom geben wird.»

Die ersten paar Wochen ist der Stromkonsum der Ladestation gratis, später sollen sie aber – anders als beispielsweise jene in Rapperswil – kostenpflichtig sein. «Denn es ist nicht das Ziel, dass die Kosten auf die anderen Stromkunden in Stäfa abgewälzt werden», sagt Holzer dazu.

Laden und einkaufen

Der Standort der Ladestation wurde sorgfältig gewählt. Diese befinden sich an der Seestrasse und somit an einer Hauptverkehrsachse, auf der entsprechend viele Autos unterwegs sind. Zudem gibt es in der Umgebung Geschäfte, Restaurants und Cafés. So können Fahrer ihr Elektroauto parkieren und die Batterie aufladen, während sie einkaufen gehen, zu Mittag essen oder auch nur einen Kaffee trinken.

Die Ladezeit beträgt gemäss Holzer je nach Batterietyp des Autos eine Stunde oder etwas mehr. Mit einem Tesla S benötigt man rund vier Stunden, um die Batterie ganz zu laden. «Wir zielen allerdings nicht auf eine spezifische Kundengruppe», sagt Holzer. «Willkommen sind alle Elektrofahrzeugkunden – auch wenn sie ihren Wagen nur wenige Minuten ans Netz anschliessen.»

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