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Alles steht bereit für die etwas andere Männer-WG

Wie alle anderen Gemeinden hat auch Stäfa Platz schaffen müssen für zusätzliche Asylbewerber. Dass seit kurzem ein ehemaliges Altersheim leersteht, kommt ihr dabei entgegen.

Ein Syrer lebt bereits im früheren Stäfner Altersheim an der Seestrasse 21. Weitere Asylbewerber beziehen derzeit ihre Zimmer.
Ein Syrer lebt bereits im früheren Stäfner Altersheim an der Seestrasse 21. Weitere Asylbewerber beziehen derzeit ihre Zimmer.
Sabine Rock

Das Kochherd-Modell heisst ausgerechnet «De Luxe». Und von den Zimmern, in denen dieser Tage ein gutes Dutzend Asylbewerber einziehen, geht der Blick auf den Zürichsee. Luxuriös ist in der frisch ausgebauten Unterkunft in Stäfa ansonsten jedoch nichts.

Die Gemeinde hat 113 000 Franken aufgewendet, um im ehemaligen Haus B des Altersheims Rudolfheim Wohnraum für eine «Männer-WG» zu schaffen. So drückt es Ueli Bettschen aus. Dass es sich eher um eine Zwangs- denn um eine Wohngemeinschaft handelt, räumt der Leiter des Fachbereichs Fürsorge im nächsten Satz ein.

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