Meilen

Aldi und Denner kommen nach Feldmeilen

Das «Vontobel-Gebäude» an der Seestrasse in Feldmeilen wird umgebaut. Zwei neue Detailhändler ziehen ein.

 Die beiden Detailhändler Aldi und Denner ziehen im Frühjahr 2020  in das Vontobel-Gebäude zwischen der General-Wille-Strasse 144 und der Seestrasse.

Die beiden Detailhändler Aldi und Denner ziehen im Frühjahr 2020 in das Vontobel-Gebäude zwischen der General-Wille-Strasse 144 und der Seestrasse. Bild: Sabine Rock

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Vor drei Jahren wurde das Gebäude der ehemaligen Druckerei Vontobel in Feldmeilen vom Solothurner Eugen Hänggi gekauft. Dieses liegt in der Nähe des Kreisels zwischen der General-Wille-Strasse 144 und der Seestrasse.

Seit Mai wird es umgebaut und im Frühling 2020 sollen die Detailhändler Aldi und Denner in das Gebäude einziehen. Es wird rund 1200 Quadrameter Ladenfläche geben. Im obersten Stockwerk, das noch nicht vermietet wurde, könnte sich der Besitzer ein Ärztezentrum oder ähnliches vorstellen, berichtete der Meilener Anzeiger. Insgesamt sind rund 69 Parkplätze vorhanden.

Voller Zuversicht

Aldi Suisse bestätigt auf Anfrage, dass eine Aldi-Filiale in Meilen geplant sei und die dementsprechenden Verträge bereits unterzeichnet seien. Meilen als Hauptort des Bezirks weise aus der Sicht des Unternehmens ein hohes Kundenpotenzial auf. Aldi ist überzeugt, dass die Kundschaft vom Wettbewerb mit anderen Detailhändlern im Dorf wie Migros oder Coop nur profitieren könne. «Konkurrenz belebt den Markt, zum Beispiel dank grösserer Wahlmöglichkeiten und sinkender Preise», sagt ein Sprecher von Aldi Suisse.

Auch Denner bestätigt den für das Frühjahr 2020 vorgesehenen Einzug in das Vontobel-Gebäude. «Nachdem im Jahr 2014 die Filiale an der Dorfstrasse 140 nach Auslauf des Mietvetrages geschlossen werden musste, freut es uns besonders, wieder mit einer Filiale in Meilen präsent zu sein», sagt der Mediensprecher Thomas Kaderli.

Hier sollen Denner und Aldi einziehen

Als Gemeinde sei Meilen im baurechtlichen Bewilligungsverfahren selbstredend involviert gewesen, sagt Gemeindeschreiber Didier Mayenzet. Mit der Entscheidung, welche Läden in das Gebäude einziehen, habe sie aber nichts zu tun gehabt. Die angedachte Nutzung sei zonenkonform, da eine Ladenfläche «für den täglichen Bedarf» von bis zu 1400 Quadratmetern in der Gewerbezone 5.0E erlaubt sei. Er habe keine Bedenken bezüglich des Umbaus, sagt Mayenzet. Feldmeilen habe ein genug grosses Zentrum, sodass die beiden neuen Detailhändler im Dorf kein unerwünschtes Subzentrum darstellen würden.

Auch die Frage des Mehrverkehrs erübrige sich, da mit der Einfahrt und den Parkplätzen die Erschliessung geregelt sei. Dies hätten die kantonalen und kommunalen Stellen verifiziert. Zwei nachbarschaftlichen Einsprachen seien zwar auf den Behördenbeschluss ergangen. Diese hätten aber mehr vorsorglichen Charakter und seien unter Einigung der Parteien zeitnah zurückgezogen worden. Ein Vergleich wie beim damaligen Migros-Projekt auf dem Areal der Schneider Umweltservice AG, das später fallen gelassen wurde, stelle sich keinesfalls.

Erstellt: 18.09.2019, 16:38 Uhr

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