Seestrasse

Ab Montag wieder freie Fahrt

Das Ende naht: Pünktlich zum Ende der Sommerferien ist die Seestrasse zwischen Küsnacht und Erlenbach wieder in beiden Richtungen befahrbar. Dann stehen nur noch ein paar letzte Arbeiten abseits der Strasse an.

Die Bauarbeiten auf der Seestrasse sind so gut wie vollendet. Der «Feinschliff» tangiert den Strassenverkehr zumindest nicht.

Die Bauarbeiten auf der Seestrasse sind so gut wie vollendet. Der «Feinschliff» tangiert den Strassenverkehr zumindest nicht.

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Dem kommenden Montag haben Pendler, die mit dem Auto auf der Seestrasse unterwegs sind, seit Monaten entgegengefiebert. Ab dem 17. August um exakt fünf Uhr morgens gehört die wohl meistgehasste Baustelle im Bezirk Meilen endlich der Vergangenheit an. Nach 18 Monaten ist die Sanierung der Seestrasse zwischen Küsnacht und Erlenbach abgeschlossen und die rund zwei Kilometer lange Strecke wieder in beiden Richtungen befahrbar – ohne Stau, ohne Umleitung, ohne Ampeln.

Nachdem in dieser Woche noch einige letzte Feinschliffe – wie Bodenmarkierungen, Fussgängerstreifen und Signalisationen – vorgenommen wurden, ist die Strasse an sich fertig. Rolf Vaqué vom kantonalen Tiefbauamt wird sich aber noch bis zum 30. Oktober mit der Seestrasse beschäftigen. «Bis dann werden Abschlussarbeiten am Rand erledigt.»

Autofahrer nicht betroffen

Konkret handelt es sich laut dem Baustellenverantwortlichen Vaqué um Arbeiten an Leitungen und Belägen im Bereich der Trottoirs und Querstrassen. «Für die Autolenker gibt es ab Montag aber keine Einschränkungen mehr», verspricht er. Lediglich die Fussgänger müssen noch kleine Umwege in Kauf nehmen. «Teilweise muss noch auf die gegenüberliegende Strassenseite ausgewichen werden. Das hält sich jedoch in Grenzen», sagt Vaqué. Wann und wo das der Fall sei, werde jeweils durch Ausschilderungen vor Ort kommuniziert.

Keine Verzögerungen

Rolf Vaqué ist zufrieden mit dem Verlauf der Bauphase. «Wir konnten den Zeitplan auf den Tag genau einhalten», sagt er stolz. «Um das zu erreichen, haben alle Mitarbeiter eine Gewaltleistung erbracht.» Viele hätten weit mehr als acht Stunden täglich gearbeitet und seien auch vor Wochenendeinsätzen nicht zurückgeschreckt.

«Auch die trockene Witterung hat ihren Teil zum verzögerungslosen Ablauf beigetragen», sagt der Bauingenieur. Die grosse Hitze habe den Arbeitern aber zu schaffen gemacht. Bei den Arbeiten am Belag sei es oftmals mehr als 40 Grad heiss geworden. «Zum Glück waren die Anwohner der Seestrasse sehr verständnisvoll und haben ab und zu eine Glace vorbeigebracht.»

Unfallfrei bis zum Schluss

Auch aus polizeilicher Sicht kann laut Franco Aeberhard, Leiter Sicherheit und Polizeichef der Gemeinde Küsnacht, ein positives Fazit gezogen werden. «Es gab keinen einzigen baustellenbedingten Unfall, und auch grössere Reklamationen sind ausgeblieben», sagt er. «Bei einem Sanierungsprojekt dieser Grösse ist das beeindruckend.»

Auch auf der Umfahrungsroute durch die Wohnquartiere ist es laut Aeberhard bis zum Schluss nicht zu nennenswerten Problemen gekommen. Zu Beginn der Bauphase hatten Anwohner vergeblich eine Petition lanciert, die forderte, dass auf den Quartierstrassen weiterhin nur mit 30 Stundenkilometern gefahren werden darf. Trotz des schliesslich reibungslosen Ablaufes bleibt beim Hauptbeschwerdeführer Christian Rentsch ein schaler Nebengeschmack hängen.

Erstellt: 14.08.2015, 15:27 Uhr

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