Herrliberg/Feldmeilen

Weniger Parkplätze für mehr Verkehrssicherheit

Im Zuge der Sanierung der Seestrasse werden auf dem seeseitigen Trottoir 19 Parkplätze aufgehoben. Damit soll Autofahrern das Ein- und Ausparkieren erleichtert werden.

Die Bauarbeiten auf der Seestrasse zwischen Steinrad- und Forchstrasse können demnächst beendet werden. In den nächsten Tagen werden auf dem seeseitigen Trottoir noch junge Hainbuchen gepflanzt und die Parkfelder markiert.

Die Bauarbeiten auf der Seestrasse zwischen Steinrad- und Forchstrasse können demnächst beendet werden. In den nächsten Tagen werden auf dem seeseitigen Trottoir noch junge Hainbuchen gepflanzt und die Parkfelder markiert. Bild: Sabine Rock

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Seit einem halben Jahr wird die Seestrasse auf dem Herrliberger Abschnitt zwischen der Steinrad- und der Forchstrasse saniert. Ende der kommenden Woche nun dürften die Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen sein. Fahrbahnbelag, Trottoir sowie die Lichtsignalanlage der Kreuzung Seestrasse/Forchstrasse wurden in den vergangenen Monaten in mehreren Etappen erneuert.

Wie ein aufmerksamer ZSZ-Leser nun berichtet, hat die Sanierung auch Auswirkungen auf das Parkierungsangebot vor Ort. Konkret sollen einige Parkplätze auf dem seeseitigen Trottoir verschwunden sein.

Trottoir ist zu schmal

Thomas Maag, Mediensprecher der kantonalen Baudirektion, bestätigt die Beobachtungen. Bisher hätten auf dem weissen Parkfeld ohne feste Markierungen bis zu 78 Fahrzeuge Platz gefunden. «Im Zuge der Sanierung werden nun jeweils nur noch zwei fix markierte Parkplätze hintereinander angeordnet. Danach folgt eine Lücke.» Auf diese Weise reduziere sich das Parkplatzvolumen um 19 auf 59 Parkfelder.

Weshalb aber kommt es zur neuen Parkierungsordnung? «Nach den heutigen Rechtsgrundlagen muss ein Gehweg mindestens 3,4 Meter breit sein, damit darauf Parkplätze erstellt werden dürfen», erklärt Maag. Auf dem 1,1 Kilometer langen Strassenstück zwischen der Badi Steinrad und dem Lichtsignal Forchstrasse sei dies nicht überall der Fall.

Durch das neue Parkplatzregime werde auch die Verkehrssicherheit für Passanten und vor allem für Radfahrer erhöht, führt Maag weiter aus. «Heute kommt es aufgrund der teils engen Parklücken immer wieder zu gefährlichen Situationen.» Autofahrer würden beim Versuch, ihr Fahrzeug ein- respektive auszuparkieren, oft mehrmals auf Trottoir und Radweg hin- und hermanövrieren. «Durch die etwas luftigere Anordnung können die Parkplätze künftig wesentlich einfacher und zügiger angefahren werden.»

Hainbuchen zur Begrünung

Wer dieser Tage an der Baustelle vorbeikommt, dem dürften auf dem seeseitigen Trottoir auch einige Kieskreise auffallen. Sie dienen der Begrünung des Gehwegs, wie Thomas Maag erklärt. In den nächsten Tagen würden dort junge Hainbuchen gesetzt. Bereits vor der Sanierung säumten Bäume das Trottoir. «Diese waren grösstenteils in einem so schlechten Zustand, dass wir sie im Zuge der Strassensanierung fällen mussten.»

Erstellt: 02.07.2019, 17:49 Uhr

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