Hombrechtikon

Jungschwinger hoffen auf viele Stimmen

Wer den SRF-Wettbewerb «Die chline Böse» gewinnt, darf am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest mit den grossen Bösen einlaufen. Auch fünf Seebuben schwingen um die Gunst des Publikums.

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«Mir sind die chline Böse vom rechte Züriseeufer», hallt es durch den Schwingkeller, «und mir hend eis Ziel: Mir wänd as Eidgenössische in Zug.» Die Botschaft ist unmissverständlich, die Blicke der jungen Akteure sind wild entschlossen zur Kamera gerichtet. Es geht schliesslich um einiges.

Schaffen es die fünf Jungschwinger vom Schwingklub Zürichsee rechtes Ufer (SZRU), das Publikum von Radio SRF 1 von sich zu überzeugen, winkt ihnen die Gelegenheit, am 24. August gemeinsam mit ihren grossen Vorbildern am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug in die Arena einzulaufen.

Internet statt Sägemehl

Eigens dafür sind am Dienstagmorgen die SRF-Aufnahmewagen in Hombrechtikon vorgefahren. Im Schwingkeller auf dem Hof der Familie Dändliker hoch über dem Zürichsee geben die Jungschwinger beim Videodreh alles für den grossen Traum vom Eidgenössischen. Unterstütz werden sie dabei von Reto Scherrer. Der Ostschweizer Radio- und Fernsehmoderator amtet als prominenter Götti.

Video: «Mir sind mega böööööös!»

Die kleinen Bösen vom rechten Ufer üben ihren Schlachtruf bis er richtig böse ist. Video:Fabienne Sennhauser/Sabine Rock/Fabian Röthlisberger.

Die fünf Buben vom SZRU im Alter von acht bis zehn Jahren vertreten mit ihrem Verein den Nordostschweizer Schwingerverband (NOSV) am Wettbewerb «Die chline Böse» von Radio SRF 1. Insgesamt treten fünf Schwingclubs aus den fünf Teilverbänden des Eidgenössischen Schwingverbands mit ihren Jungschwingern gegeneinander an. Unterstützt und angefeuert werden sie dabei jeweils von einem Götti oder einer Gotte aus dem Moderationsteam von Radio SRF 1. Statt im Sägemehl wird der Sieger aber für einmal im Internet ausgemacht.

«Vor drei Jahren wurde der Wettbewerb zum ersten Mal durchgeführt. Da mussten die Kinder Aufgaben lösen und gegeneinander antreten», erklärt Produzentin Anna Wepfer. Heuer sollten alle die gleiche Chance haben. Mittels eines Video erhalten die Nachwuchsschwinger die Gelegenheit, sich und ihre Region vorzustellen und so um die Gunst des SRF-Publikums zu weibeln.

Den Götti besiegt

Während es sich Reto Scherrer gewohnt ist, vor der Kamera zu stehen, ist der Videodreh für die Seebuben Neuland. Dennoch ist es der prominente Götti, der sich beim Schlachtruf als Erster verspricht und damit für grosse Erheiterung sorgt.

Geduldig erfüllen die jungen Schwinger die Wünsche des SRF-Teams, schauen abwechselnd einmal böse und dann wieder mit spitzbübischem Schalk in die Kamera. Dann endlich heisst es «zämegriffe». Nacheinander darf nun jeder der fünf Buben im Sägemehl gegen Reto Scherrer antreten. Dieser hat gegen die ausgefeilte Technik des Nachwuchs nicht den Hauch einer Chance und muss sich fünf aufeinanderfolgende Male als Verlierer das Sägemehl vom Rücken putzen lassen. Klar, dass die jungen Sportler nun aus dem Lachen gar nicht mehr rauskommen.

Dass er für jeden Spass zu haben ist, stellt Reto Scherrer gleich darauf noch einmal unter Beweis: Alle fünf Buben dürfen sich gleichzeitig auf den Moderator stürzen und begraben ihn sogleich unter ihren Körpern. «Wir sind wirklich ein lustiges Trüppchen«, lautet das Fazit des SRF-Manns. «Es wäre wirklich ein Traum, wenn wir alle gemeinsam in Zug einlaufen dürften.»

Erstellt: 06.08.2019, 17:13 Uhr

Online-Voting

Das Publikumsvoting von «Die chline Böse» dauert bis zum 22. August um 20 Uhr. Abgestimmt werden kann auf www.srf1.ch. Jeder Teilnehmer erhält per SMS einen Verifizierungscode. Pro Handynummer kann nur einmal abgestimmt werden.

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