Zürichsee

Polizei übt, wie sie auf Schiffen landen kann

Eine spektakuläre Polizeiübung hat am Donnerstag im unteren Seebecken Aufmerksamkeit erregt. Daran beteiligt waren verschiedene Einheiten.

Die Polizei übt einen Ernstfall mit zwei ZSG-Schiffen.

Die Polizei übt einen Ernstfall mit zwei ZSG-Schiffen.
Leser-Reporter: Annemarie Schmidt Pfister

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Seltsame Vorgänge im unteren Seebecken waren am Donnerstagnachmittag zu beobachten. Zwei Schiffe der ZSG wurden umschwirrt von Polizeibooten, Seerettungsdiensten und Armeehelikoptern. Männer seilten sich auf die Passagierschiffe ab, von denen eines leer schien, auf dem anderen aber viele Menschen auf dem Deck standen.

Hintergrund der ungewöhnlichen Manöver war ein ganztägiger Polizeiworkshop mit praktischer Übung auf dem Zürichsee. Gemäss Marco Cortesi, Mediensprecher der Stadtpolizei Zürich, haben daran rund 25 Polizeieinheiten aus der Schweiz, Deutschland und Österreich teilgenommen, deren Aufgabengebiet auch auf dem Wasser liegt.

Dazu kamen Seerettungsdienste und die Schweizer Armee mit drei Helikoptern, um das Zusammenspiel verschiedener Einsatzformationen im Krisenfall zu testen. Insbesondere die Intervention von Einsatzkräften auf Fahrgastschiffen wurde geübt. Welche Notfall- und Krisenszenarien als Übungsannahme dienten, wollte die Stadtpolizei Zürich, die den Workshop veranstaltete, nicht bekanntgeben. (di)

Erstellt: 06.12.2018, 16:53 Uhr

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