Zollikon

Ja zu allen Geschäften in Zollikon

Die Zolliker Gemeindeversammlung hat sich vor allem mit der Jahresrechnung und dem Kredit für den Jugendtreff befasst. Die Geschäfte waren unbestritten.

Der Gemeinderat von Zollikon war mit seinen Anträgen erfolgreich.

Der Gemeinderat von Zollikon war mit seinen Anträgen erfolgreich. Bild: Archiv Michael Trost

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80 Zollikerinnen und Zolliker nahmen an der Gemeindeversammlung teil. Diese war die letzte, die von der bisherigen Gemeindepräsidentin Katharina Kull-Benz geleitet wurde. Die FDP-Politikerin und Kantonsrätin tritt per 1. Juli als Präsidentin zurück und übergibt das Amt ihrem Nachfolger Sascha Ullmann (GLP). Die Anwesenden befanden zuerst über den Betrieb des Jugendtreffs Jugi, für den der Gemeinderat einen jährlichen Kredit von 155 000 Franken beantragte. Der Kredit soll zudem der Teuerung angepasst werden, falls diese zwei Prozent übersteigt.

Für den Betrieb des Jugendtreffs ist seit 2016 der auf Jugendarbeit spezialisierte private Dienstleister Mojuga zuständig. Der Vorsteher des Ressorts Gesellschaft, Marc Raggenbass (FDP), betonte, dass man mit der Arbeit des operativen Jugendtreff-Betreibers sehr zufrieden sei. Die Anwesenden stimmten dem Betriebskredit einstimmig zu.

Rechnung mit sattem Plus

Zweites Traktandum war die Jahresrechnung 2017, die mit einem satten Überschuss von 6,9 Millionen Franken schliesst. Das Budget hatte mit einer schwarzen Null gerechnet. Das deutlich bessere Ergebnis ist vorab auf aufgeschobene Investitionen im Schulbereich und Mehreinnahmen aus Quellensteuern zurückzuführen, wie Urs Fellmann (FDP) erläuterte. Der Finanzvorstand meinte zum Ergebnis, dass es auf den ersten Blick sicher gut sei. Mit Blick auf die Zukunft sehe die Situation aber weniger rosig aus, weil die Gemeinde schon 2019 mit steigenden Ausgaben und einem zunehmenden Kapitalbedarf rechnen müsse.

Die zuletzt gestiegene Steuerkraft pro Kopf habe zudem höhere Beiträge in den Finanzausgleich zur Folge, ergänzte Fellmann. RPK-Präsident Viktor Sauter (FDP) empfahl die Rechnung zur Annahme. Er wies aber darauf hin, dass die Steuereinnahmen eher zurückgehen dürften. Die Rechnung wurde danach einstimmig gutgeheissen.

Günstigere Spitalzufahrt

Danach segneten die 80 Anwesenden noch zwei weitere Rechnungen ab: erstens die Jahresrechnung der Netzanstalt Zollikon. Und zweitens die Abrechnung für die neue Zufahrtsstrasse zum Spital Zollikerberg, die bei Ausgaben von 308 000 Franken wegen günstigerer Bauarbeiten um rund 100 000 Franken besser ausfiel als budgetiert. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 14.06.2018, 10:08 Uhr

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