Männedorf

Falschem Spendensammler wurde das Handwerk gelegt

Im Fall der falschen Spendenaktion im Namen des FC Männedorf wurde der Verantwortliche gefasst: Es ist ein 14-jähriger Bub. Im Zuge ihrer Ermittlungen stiess die Polizei auf zwei ähnliche Fälle im Bezirk.

Nach mehrtägigen Ermittlungen konnte die Polizei einen 14-Jährigen aus Männedorf für die falsche Spendensammel-Aktion verantwortlich machen.

Nach mehrtägigen Ermittlungen konnte die Polizei einen 14-Jährigen aus Männedorf für die falsche Spendensammel-Aktion verantwortlich machen. Bild: Symbolbild/Keystone

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In den vergangenen Wochen haben in der Region Kinder und ­Jugendliche, bei denen es sich offen­sichtlich um Schwindler handelt, an Türen von Privaten geläutet und um Spenden ge­beten. Und dies im Namen des FC Männedorf. Da die Verantwortlichen des FC Männedorf nichts von einer solchen Spendenaktion wussten, geschweige denn eine solche gestartet hatten, wendeten sie sich an die Kantonspolizei.

Dort begann man sofort mit den Ermittlungen. Wie jetzt aus einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Zürich hervorgeht, konnten die Ermittler bereits nach wenigen Tagen einen 14-jährigen Buben aus Männedorf verhaften und befragen. Ihm wird zur Last gelegt, seit dem Jahr 2016 mehrmals in Männedorf Leute an der Haustür um Spenden für den Fussballklub gebeten zu haben. Wie hoch der dabei erbeutete Betrag ist, konnte nicht ermittelt werden. Es dürfte sich aber um mehrere Hundert Franken handeln. Weiter heisst es in der Mitteilung, dass man im Laufe der Ermittlungen noch auf zwei weitere Jugendliche gestossen sei, die mit derselben Masche in der Region Geld für die Pfadi sammelten. Die drei betroffenen Jugendlichen werden von der Polizei bei der Jugendstaatsanwaltschaft angezeigt.

Verein erleichtert

Beim FC Männedorf zeigt man sich erleichtert: «Wir sind sehr froh, konnte der Verantwortliche so schnell gefasst werden, und danken der Polizei und allen, die mit Hinweisen geholfen haben», sagt Susanne Huber vom Sekretariat des FC Männedorf. Nun könne sie auch die Warnung auf der Vereinshomepage wieder entfernen, meint Huber.

(lub)

Erstellt: 12.10.2017, 16:09 Uhr

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