Immobilien

Die teuersten Häuser stehen am Zürichsee

Die Zürcher Kantonalbank hat erstmals alle Einfamilienhäuser im Kanton auf ihren Wert geschätzt. Die teuersten stehen entlang des rechten und linken Zürichseeufers.

Seelage, Stadtnähe und steuergünstig:  Küsnacht erfüllt alle Kriterien, um die Rangliste der teuersten Einfamilienhäuser im Kanton anzuführen.

Seelage, Stadtnähe und steuergünstig: Küsnacht erfüllt alle Kriterien, um die Rangliste der teuersten Einfamilienhäuser im Kanton anzuführen. Bild: Archiv Moritz Hager

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Wer im Kanton Zürich ein Einfamilienhaus für unter eine Million Franken sucht, muss einen weiten Bogen um den Zürichsee machen. Die Zürcher Kantonalbank fand in den Ufergemeinden nur rund 500 Objekte in dieser Preisklasse. Das ist ein halbes Prozent aller über 100'000 Einfamilienhäuser im Kanton, welche die ZKB mit Hilfe eines Computermodells bewertet hat. Es berücksichtigt Grundstückfläche, Wohnfläche und Alter des Objekts. Ob diese Liegenschaften überhaupt auf dem Markt verfügbar sind, war nicht Teil der am Mittwoch veröffentlichten Immobilienanalyse

Die Bezirke Meilen und Horgen dominieren die Rangliste der teuersten Einfamilienhäuer. Auf den ersten 15 Plätzen liegen nur Uitikon (8.) und die Stadt Zürich (13.) ausserhalb der beiden Seebezirke. Am meisten kostet ein Haus in Küsnacht. 2,8 Millionen Franken beträgt dort der Durchschnittswert. Es folgen Zumikon (2,7 Mio.), Zollikon und Kilchberg (je 2,6 Mio.), Herrliberg und Erlenbach (je 2,6 Mio.) und Rüschlikon (2,3 Mio.).

Seeaufwärts sinkt das Niveau. In Horgen und Stäfa (ex aequo auf Platz 24) schätzt die Bank den Wert eines Einfamilienhauses noch auf durchschnittlich 1,6 Millionen Franken, in Richterswil (29.) auf 1,5 Millionen. Alle übrigen Seegemeinden rangieren dazwischen. Etwas günstiger werden gemäss der Studie Einfamilienhäuser in Hütten (1,4 Mio., Platz 34), Hombrechtikon (1,3 Mio., 60.) und Oetwil (1,1 Mio,, 103.) bewertet.

Stadtnah und steuergünstig

Küsnacht ist auch in einer zweiten Kategorie Spitzenreiter unter allen 168 Zürcher Gemeinden. Nirgendwo sonst ist der Anteil von Einfamilienhäusern, die mehr 3 Millionen Franken wert sind, so hoch: über 42 Prozent. Das ist doppelt so viel wie in Rüschlikon, wo nur 21 Prozent der Häuser auf über 3 Millionen geschätzt werden. In Hütten und Oetwil hat die ZKB kein einziges derart teures Objekt erfasst, in Schönenberg immerhin drei, in Hirzel fünf, in Hombrechtikon sieben.

Die Analyse der Einfamilienhäuser bestätigt, was auch für den Mietwohnungsmarkt gilt. Die Preise steigen mit der Nähe zur Stadt Zürich. Und sämtliche Top-ten-Gemeinden gehören zu den steuergünstigsten im Kanton.

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 11.04.2018, 15:20 Uhr

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