Stäfa

68 Stunden von der Aussenwelt abgeschnitten

Ein Virus sorgte für eine Besuchersperre im Alterszentrum Wiesengrund.

Im Alterszentrum Wiesengrund grassierte das Norovirus.

Im Alterszentrum Wiesengrund grassierte das Norovirus. Bild: Screenshot

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Im privaten Stäfner Alterszentrum Wiesengrund grassierte Anfang der Woche das Norovirus, wie Heimleiterin Eva Schmid auf Anfrage bestätigt. Das hochansteckende Virus führt während zwei bis drei Tagen zu heftigem Erbrechen, starker Übelkeit und Durchfall.

Am Sonntagabend seien derart viele Bewohner, aber auch Mitarbeiter vom Virus betroffen gewesen, dass man sich in Absprache mit dem Heimarzt dafür entschieden habe, einen sofortigen Besucherstopp auszusprechen, erklärt Schmid. «Während zweier Tage mussten zudem alle Bewohner auf ihren Zimmern bleiben.»

Keine Neuansteckungen

Die ergriffene Massnahme zeigte Wirkung: «Wir hatten seit Sonntag keine Neuansteckungen mehr», sagt Schmid. Aus diesem Grund konnte die Besuchersperre am Mittwochmorgen bereits wieder aufgehoben werden. «Natürlich bleiben wir aber weiter vorsichtig.» So würden alle Besucher gebeten, beim Kommen und Gehen ihre Hände zu desinfizieren.

Eva Schmid kann sich nicht erinnern, wann das Alterszentrum Wiesengrund zuletzt von der Aussenwelt isoliert werden musste. Dass das Norovirus in Alterswohnheimen keine Seltenheit ist, zeigt derweil ein Blick ans linke Zürichseeufer. Im Pflegezentrum Nidelbad in Rüschlikon ist das Virus kurz vor Weihnachten ausgebrochen. Als Folge musste etwa das Weihnachtsessen auf den Januar verschoben werden. (fse)

Erstellt: 28.02.2019, 19:11 Uhr

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