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6000-Tonnen-Schulhaus nimmt Gestalt an

Grosse Teile der neuen Schulanlage Goldbach stehen bereits. Die Arbeiten laufen nach Plan, wie bei einer Baustellenbesichtigung zu erfahren war.

Interessiert hören die Besucher des Baustellenrundgangs dem Projektleiter und Schulpfleger Jörg Müller zu.
Interessiert hören die Besucher des Baustellenrundgangs dem Projektleiter und Schulpfleger Jörg Müller zu.
Michael Trost

Wo vor zehn Monaten noch ein grosses Loch klaffte, ragen nun die Mauern des Neubaus der Schulanlage Goldbach in Küsnacht mehrere Stockwerke aus dem lehmigen Boden. Nun hat die Schule Küsnacht zur Bau­stellenbesichtigung geladen, was bei den Nachbarn, den Behörden und der Lehrerschaft auf grosses Interesse stiess.

Sie erscheinen so zahlreich, dass gar noch zusätzliche Bauhelme herbei­geschafft werden müssen. Sichtlich interessiert lauschen die ­Zuhörer Jörg Müller (parteilos), Projektleiter und Schulpfleger. «Der Bau wird wie geplant im Oktober, November 2018 für den Einzug der Schüler und Kindergärtler fertig sein», sagt er. Als kleine Randnotiz erwähnt er noch das Gewicht der Anlage, das sich auf 6000 Tonnen für das Schulhaus und 1500 Tonnenfür den Kindergarten gleich da­neben verteilt.

Anschliessend führt der Architekt Hartmut Göhler vom Büro BGM Architekten die Gruppe über die Baustelle. Über den Pausenplatz, der ebenso wie die Parkanlage für die Öffentlichkeit zugänglich sei, wie Jörg Müller sagt, geht es in die Aula. Sie bildet das Zentrum der Anlage. Um sie her­um liegen die Büros der Lehrer und der Schulleitung. Die Klassenzimmer sind in den oberen beiden Stockwerken angesiedelt.

«Mehr Platz benötigt»

In der ersten Etage erläutert Göhler, wie diese und das dar­über­liegende Stockwerk aufgeteilt sind: Jeweils zwei geräumige Schulzimmer erstrecken sich über beide Längsseiten des Gebäudes, acht Zimmer sind es insgesamt. In ihnen integriert sind auch kleine, abgetrennte Räume für Gruppenarbeiten.

Den Grund, weshalb die Klassenzimmer so viel Platz bieten und noch integrierte Gruppenräume haben, erklärt Jörg Müller so: «Durch den Lehrplan 21 wird heute unter anderem mehr Platz zum Unterrichten be­nötigt.» Deshalb sei die neue Schulanlage mit ihrer grosszügigen Raumteilung absolut zweckdienlich.

Nun führt der Architekt die Baustellenbesucher in den obersten Stock. Neben der Aula ist das sicher das Prunkstück der An­lage. Weshalb, wird klar, sobald man die beiden Schulzimmer Richtung See betritt. Die Aussicht hier erinnert eher an die einer Kuranlage. Unterbrochen nur durch ein paar Bäume und Hausdächer, haben die Schüler freien Blick auf den Zürichsee. Da bleibt zu hoffen, dass sich dies mehr als Inspiration denn als Ablenkung erweist.

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