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51 Fragen, aber kaum Antworten

Die katholische Kirchgemeindeversammlung in Zollikon-Zumikon entpuppte sich als eine regelrechte Fragestunde. Im Zentrum stand der Knatsch um eine freigestellte Religionslehrerin.

Für viele Mitglieder der katholischen Kirche Zollikon-Zumikon war die Hoffnung gross, bei der Kirchgemeindeversammlung von montag endlich Antworten auf ihre Fragen zu bekommen.
Für viele Mitglieder der katholischen Kirche Zollikon-Zumikon war die Hoffnung gross, bei der Kirchgemeindeversammlung von montag endlich Antworten auf ihre Fragen zu bekommen.
Michael Trost

In der katholischen Kirche Zollikon-Zumikon erhitzt ein Personalkonflikt die Gemüter. Nachdem die Religionslehrerin Christine Unterberger Ende Oktober wegen zwischenmenschlicher Differenzen von ihrer Tätigkeit freigestellt worden war, lancierten verärgerte Eltern kurzerhand eine Petition.

Dementsprechend gross war das Interesse an der Kirchgemeindeversammlung von Montagabend: 135 Stimmberechtigte fanden sich in der Kirche St.Michael im Zollikerberg ein und führten eine emotionale Debatte über Loyalität und Transparenz. Eingeleitet wurde die Diskussion von der Kirchenpflege durch das Verlesen eines Schreibens des Zürcher Generalvikars Josef Annen. Darin äusserte sich dieser zu den Vorkommnissen in der katholischen Kirche Zollikon-Zumikon und zu den zahlreich an ihn gelangte Schreiben von besorgten Eltern. Der Generalvikar verwies in seinem Brief auf das duale System der katholischen Kirche, in dem die Kirchenpflege als Arbeitgeber und der Pfarrer als Linienvorgesetzer verantwortlich für Fragen der Personalführung zuständig seien. Er könne und werde sich im Fall von Zollikon respektive Zumikon nicht weiter einmischen.

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