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350’000 Franken von Stadt und KantonMehr Geld für die Sicherheit jüdischer Organisationen in Zürich

Vier jüdische Organisationen erhalten von Bund, Stadt und Kanton Zürich insgesamt 700'000 Franken für ihre Sicherheitsmassnahmen.

Jüdische Einrichtungen werden auch in Zürich immer bedroht und müssen deshalb zahlreiche Sicherheitsmassnahmen ergreifen. Dafür erhalten sie vom Bund sowie vom Kanton und der Stadt Zürich Geld.
Jüdische Einrichtungen werden auch in Zürich immer bedroht und müssen deshalb zahlreiche Sicherheitsmassnahmen ergreifen. Dafür erhalten sie vom Bund sowie vom Kanton und der Stadt Zürich Geld.
Themenfoto: Keystone

Stadt und Kanton Zürich verdoppeln erneut den Beitrag, den der Bund für die Sicherheit besonders gefährdeter Minderheiten zur Verfügung stellt. Vier jüdische Organisationen erhalten somit insgesamt 700'000 Franken für ihre Sicherheitsmassnahmen.

Der Bund habe der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich, der Israelitischen Religionsgesellschaft Zürich, der Jüdischen Gemeinde Agudas Achim Zürich und der Talmud Toire Primarschule Zürich für dieses Jahr insgesamt 350'000 Franken zur Verfügung gestellt. Stadt und Kanton Zürich würden nun ebenfalls 350'000 Franken bezahlen, wie sie in einer gemeinsamen Mitteilung vom Freitag schreiben.

Bereits im vergangenen Jahr verdoppelten Stadt und Kanton den Beitrag des Bundes. Gestützt auf eine Verordnung stellt der Bund jeweils besonders gefährdeten Minderheiten Geld für konkrete Sicherheitsprojekte zur Verfügung.

Mit einer neuartigen Form von Bedrohung war die Jüdische Liberale Gemeinde Or Chadasch in Zürich vor wenigen Tagen konfrontiert. Unbekannte kaperten am Sonntag eine Online-Veranstaltung der Gemeinde und überschwemmten sie mit Hakenkreuzen, Hitlerbildern und Pornografie. Die Gemeinde erstattete Anzeige (lesen Sie den Artikel dazu hier).

SDA

1 Kommentar
    Doro

    Traurig, einfach nur traurig, dass Menschen nicht friedlich miteinander leben können.

    Ich bin Atheistin, was stört mich der Glaube, welcher auch immer, der Andren? Im Gegenteil, ich feiere deren Feiertage, denn wo gemeinsam gefeiert wird, wir nicht gestreitet. In diesem Sinne hoffe ich auf baldiges Feiern!