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Der Wald als RegenmacherMehr Bäume, mehr Regen

Aufforstungen sorgen für mehr Feuchtigkeit in der Atmosphäre.

Die Waldfläche um ein Fünftel ausdehnen

«Bestätigen sich unsere Ergebnisse, dann wäre das ein noch stärkerer Anreiz insbesondere für die mediterranen Länder, ihre Wälder zu bewahren und neue zu schaffen.»

Ronny Meier, Klimaforscher der ETH Zürich
37 Kommentare
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    Sacha Meier

    Ich denke nicht, dass so eine Aufforstung etwas nützen wird. Erstens vermag die Pflanzendecke im Vergleich zum ausgestossenen CO2 durch Verbrennung fossiler Brennstoffe nur einen winzigen Bruchteil der Emissionen zu binden. Der wahre Grund ist aber der, dass der Klimawandel eben nicht heiss und trocken, sondern vorwiegend heiss und nass abläuft. Hat einen ganz simplen physikalischen Grund: Je mehr Wärmeenergie wegen des Treibhauseffektes in ein System eingebracht wird, umso intensiver zirkuliert diese Energie zwischen lokalen Quellen (durch Sonnenstrahlung verdampftes Meerwasser) und Senken (ausregnende Wolken, Stürme und Hurrikane). Natürlich wird es auch Dürreperioden geben (vgl. USA, bei uns 2018). Solche Heissluftglocken werden aber immer lokal beschränkt sein. Die ganze Perfidität an der Sache ist zudem, dass Wasserdampf das schlimmste Klimagas überhaupt ist. Je heisser es wird, umso mehr Wasser kann auch die Luft aufnehmen und umso weniger Wärmeenegie kann der Planet wieder in den Weltraum abstrahlen. CO2, CH4 & Co. sind in diesem Prozess eigentlich nur die Zündkerzen. Wollte man den Energieeintrag vermindern, müsste das Albedo der Erde - seine Rückstrahlfähigkeit - erhöht werden. Die Ausbringung von Schwefelsäure, oder Gipspulver (CaSO4) in die Stratosphäre mittels detonierenden Knallgasballonen böten sich da an. Aber auch ein über Jahrzehnte andauernder nuklearer Winter nach einem thermonuklear geführten Weltkrieg III wegen ausgehender Ressourcen könnte helfen.