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Einsprachen in RapperswilMegaprojekt steht auch nach Neuauflage im Gegenwind

Eine Neuauflage sollte im Rapperswiler Zentrum das 140-Millionen-Projekt Citycenter/Bloom ermöglichen. Doch nun hat es Einsprachen gehagelt.

Muss noch einige Hürden nehmen: Das Projekt Bloom im Rapperswiler Zentrum.
Muss noch einige Hürden nehmen: Das Projekt Bloom im Rapperswiler Zentrum.
Visualisierung: Raumgleiter AG

Ein blühendes Quartier – das versprechen die Investorenfamilie Villiger und die Investmentfirma Saweka. Für 140 Millionen wollen sie im Rapperswiler Zentrum das Megaprojekt Citycenter/Bloom realisieren. Damit es dazu kommt, müssen sie allerdings noch einige Hürden nehmen.

Erneut gibt es Einsprachen gegen das Megaprojekt: zehn gegen das Hauptbauprojekt Bloom der Familie Villiger sowie sieben gegen das Bauprojekt der Firma Saweka, die einen eigenen Baukörper auf der nordöstlichen Seite des Areals an der Neuen Jonastrasse erstellen will. Dies sagt der städtische Bauchef Thomas Furrer auf Anfrage.

Zudem gingen bis gestern sechs Einsprachen gegen den Sondernutzungsplan für das Areal ein. Gegen diesen könnten bis Ende dieser Woche noch weitere Einwendungen bei der Stadt eintreffen.

Neue und alte Einsprechende

Die Investoren hatten den Sondernutzungsplan erstmals vor drei Jahren aufgelegt. Dagegen gab es mehrere Einsprachen. Drei Parteien zogen diese schliesslich als Rekurse an den Kanton weiter. Weil ein neues Planungs- und Baugesetz in Kraft trat, passten die Investoren den Sondernutzungsplan an das neue Recht an. Und reagierten teils auf die Einwände der Rekurrenten. Grundlegende Änderungen erfuhr das Projekt neben Manor und vis-à-vis von Albuville allerdings nicht. Insgesamt sind 110 Wohnungen geplant. Dazu kommen 5200 Quadratmeter Dienstleistungs-, Verkaufs- und Gewerbeflächen – darunter sind ein Grossverteiler oder Fachmarkt, ein Restaurant und ein Café vorgesehen. Der angepasste Sondernutzungsplan und die mittlerweile fertigen Bauprojekte wurden vor einem Monat neu aufgelegt.

Thematisch habe er die Einsprachen noch nicht sichten können, sagt Bauchef Furrer. Bei den Bauprojekten seien teils auch Fristverlängerungen für die Einsprachebegründung verlangt worden. Investorenvertreter Fabian Villiger zeigte sich gestern zuversichtlich, dass zumindest für einen Teil der Einsprachen Lösungen ausgehandelt werden können. Gemäss Furrer sind unter den Einsprechenden auch die früheren Rekurrenten wieder dabei.