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Raubtiere in Nähe von SiedlungenMann auf Spitzbergen von Eisbär getötet

Eine Eisbärin mit ihren Jungen.

SDA/fal

1 Kommentar
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    Markus Roth

    Den Eisbären wird durch die gobale Erwärmung ihr natürliches Jagdhabitat weggenommen, sie haben wegen der Eisschmelze praktisch keine Möglichkeit mehr, die Robben zu jagen. Was passiert? Es kommt wie bei den Walrossen in Ostsibirien zu einem Dichtestress in den wenigen verbliebenen Habitaten.

    Auf der anderen Seite kommen Svalbad und ähnliche Orte zunehmend ins Blickfeld des Massentourismus mit all seinen Folgen - unter anderem: das Nahrungsangebot für die Bären wird erhöht. Nein, natürlich nicht die Touristen, sondern das, was sie essen, die Speisekammern etc. Eisbären haben einen ausgezeichneten Geruchsinn, also werden sie versuchen, sich an diesen Lebensmitteln gütlich zu tun, um ihre fehlende Nahrung in der Natur zu kompensieren. Durch diese anthropogenen Pullfaktoren kommen immer mehr Eisbären in die Nähe von oder in die Siedlungen selber auf der Suche nach Nahrung. Wenn natürlich ein zumeist unerfahrener oder unvorsichtiger Mensch sich zwischen Nahrung und Bär stellt, kommt es unausweichlich zu einer Konfrontation, bei der zuerst der Mensch den Kürzeren zieht, langfristig jedoch die Bären umso mehr bedroht werden.

    Man muss das Problem schon in seiner Gesamtheit betrachten. Das Drama spielt sich nicht auf Menschenseite ab, sondern auf der Seite der Natur.