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Fussball 2. LigaMännedorf erst spät geschlagen, Horgen verliert 0:4

Die Seeklubs sind froh, in der nächsten Runde am übernächsten Dienstag wieder zu Hause, gegen Witikon respektive Wollishofen, spielen zu können.

Ugen Zamlha, Horgens bester Spieler, im Duell mit Regensdorfs Robin Döringer (blaues Dress).
Ugen Zamlha, Horgens bester Spieler, im Duell mit Regensdorfs Robin Döringer (blaues Dress).
Foto: Christian Merz

Das tut weh. Die Männedörfler hatten in der Gruppe 1 in Schlieren schon den einen verdienten Punkt vor Augen, als Andre Sisic in der letzten Spielminute das 1:0 für die Limmattaler erzielte. «Unserer Meinung nach ging diesem Treffer ein klares Goaliefoul in unserem Strafraum voraus», berichtete Männedorfs Trainer Moreno Nesta nach dem Schlusspfiff verärgert. In der Nachspielzeit fiel noch das 2:0. «Wir hätten ein Unentschieden gegen starke Schlieremer verdient, weil wir hinten solidarisch aufgetreten sind und schnell umgeschaltet haben», ergänzte Nesta. Joel Turrin, Elias Willauer und Daniel Di Bella hatten je eine Möglichkeit, den Seeklub selber in Führung zu schiessen.


Die Männedörfler sind nun froh, nach dem Auftaktspiel gegen Wollishofen (0:0) in der nächsten Runde, am übernächsten Dienstag, gegen Witikon endlich wieder ein Heimspiel austragen zu können. Nach Gastspielen bei Seefeld, Altstetten und Schlieren werde es langsam Zeit, meint Moreno Nesta. «Unsere Fans im Widenbad bringen uns sehr viel», begründet der Coach.

Horgen war in Regensdorf «kein Team»

Horgen verlor derweil in Regensdorf 0:4. Die Unterländer hatten auf diese Saison hin sechs Spieler aus der 2. Liga interregional sowie als Trainer den langjährigen FC-Zürich-Profi Beat Studer geholt. Nach der Niederlage sagte Horgens Trainer Guiseppe Iaquinta: «Schade. Wir hatten ganz am Anfang die erste Chance, als Vinncenth Okorie alleine aufs Regensdorf zulaufen konnte. Aber nachher hat nur Regensdorf als Team agiert.» Der Coach war einzig mit der Leistung seines Spielers Ugen Zamlha zufrieden.

Auch Horgen geniesst am übernächsten Dienstag, gegen Wollishofen, Heimrecht.