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Leuchtgitarre an Schulgasse geklaut

Unbekannte haben die Leuchtreklame des Gitarrenladens Strings an der Schulgasse gestohlen. Kein Lausbubenstreich, wie der Ladenbesitzer vermutet.

Auffälig - offensichtlich auch für Diebe: Die rot-blau leuchtende Gitrarre des Ladens Strings an der Schulgasse.
Auffälig - offensichtlich auch für Diebe: Die rot-blau leuchtende Gitrarre des Ladens Strings an der Schulgasse.
zvg/Peter Dubs

Die Gitarre mit roten und blauen Lämpchen an der Schulgasse in Winterthur ist ein Blickfang. Die originelle Leuchtreklame sollte eigentlich Kunden in den Gitarrenladen Strings locken. Aber auch Dieben ist sie aufgefallen. «Wanted: Die Strings Leuchtreklame Gitarre über der Eingangstüre wurde geklaut!», heisst es auf der Webseite des Ladens. «Lieber Kunde, falls Du irgendwo in einer Bar in einem Keller oder sonstwo, diese Gitarre siehst, bitte melde Dich», heisst es weiter.

Kein Lausbubenstreich

Die Gitarre sei in der Nacht auf Sonntag entwendet worden, sagt Ladenbesitzer Peter Dubs auf Anfrage. Schon mehrfach sei sie Vandalismus zum Opfer gefallen. «Das ist schon das vierte Mal», sagt Dubs. Bei den ersten drei Malen wurde sie einfach runtergerissen. Doch jetzt ist es anders. «Die Gitarre wurde fein säuberlich abgeschraubt. Das ist kein Lausbubenstreich - der Dieb wollte sie wirklich haben», sagt der Ladenbesitzer. Um die Schrauben zu lösen brauche man nicht nur das nötige Werkzeug und eine Leiter, sondern auch Zeit. Jetzt vermutet Peter Dubs seine Gitarre in irgendeinem privaten Partykeller oder in einer Bar, «vielleicht sogar im Ausland».

Den Diebstahl habe er der Polizei gemeldet, bezweifelt aber, dass das etwas bringt. Der finanzielle Verlust hält sich in Grenzen. Peter Dubs habe für die Reklame eine billige Gitarre verwendet. «Es ist aber sehr aufwändig, die Led-Lämpchen anzubringen - jedes einzeln - und das stinkt mir.»

Wenn das Instrument nicht wieder auftaucht, werde er das Schild ersetzen. Dubs will künftig die Leuchtreklame überwachen lassen. Welche Massnahmen sinnvoll und natürlich legal sind, kläre er bei der Polizei ab.

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