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Fussball? Ohne mich!

Die WM geht an mir spurlos vorbei. Manchmal wundere ich mich, woher das Desinteresse rührt. Ist es angeboren?

Wenn das Spiel losgeht, hört der Spass auf: Marouane Fellaini 2017 für Manchester United. Foto: Keystone
Wenn das Spiel losgeht, hört der Spass auf: Marouane Fellaini 2017 für Manchester United. Foto: Keystone

Wer mit mir über Fussball reden will, braucht starke Nerven. Ich verstehe nichts davon und ich gebe mir auch nicht die geringste Mühe. Kurz: Ich bin ein hoffnungsloser, unbekehrbarer Fall. Das gilt auch für andere Sportarten, selbst für lustige wie Frauentragen oder Nackt-Rugby.

Möglich, dass meine Stumpfheit in Sachen Sport auf einem Gendefekt basiert. Irgendeine Chromosomenmutation, mit dem Effekt, dass körperliche Hochleistung in mir nichts auslöst. Das wäre zumindest eine Erklärung, denn ich entstamme einer sportlichen Familie. Vor allem Fussball interessiert mich «wie eine geplatzte Currywurst im ostfriesischen Wattenmeer» (um ein Zitat des deutschen Trainers Dieter Eilts aus dem Zusammenhang zu reissen). Selbst beim Thema Hooligans, Fifa oder Ablösesummen kommt bei mir null Empörung auf. Da konzentriere ich mich lieber auf andere Probleme.

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