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Der Grenzgänger

Diego Wettstein reist als Kameramann seit drei Jahren an die Frontlinien in Syrien und im Nordirak. Was treibt den 35-Jährigen an?

Bus, Zug und Flugzeug sind sein zweites Zuhause: Diego Wettstein unterwegs. Foto: Privat
Bus, Zug und Flugzeug sind sein zweites Zuhause: Diego Wettstein unterwegs. Foto: Privat

In meinen Jugendjahren habe ich manchmal Kriegsfilme geschaut. «Platoon» von Oliver Stone ist einer der wenigen, die den Krieg realistisch zeigen – kaputt und hoffnungslos. Das weiss ich jetzt, weil ich Kriege selbst so wahrnehme.

Nie hätte ich gedacht, dass ich selbst mal in Kriegsgebiete reisen würde. Es passierte einfach. Nach Muammar al-Ghadhafis Sturz drehte ich über Flüchtlinge in Libyen und Griechenland. Da packte es mich, weil es um etwas geht. Also bemühte ich mich darum, mit Pascal Weber zu arbeiten, dem Nahostkorrespondenten des SRF. Vor drei Jahren kamen dann gemeinsame Drehs über die bewaffneten Konflikte in Syrien und im Irak dazu.

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