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Der Waffenhändler und das KunsthausKunst diente ihm als Eintrittskarte

Eine Studie zeigt auf, wie der Waffenhändler Emil Bührle mit Nazideutschland geschäftete und sich in Zürich etablierte.

Emil Bührle als Kunstsammler.
Emil Bührle als Kunstsammler.
 Archivfoto: Dmitri Kessel, Time Inc.

Die Geschichte des Kunsthauses Zürich ist eng mit jener des Waffenhändlers Emil Bührle (1890–1956) verbunden. Bührle, der mit der Wiederaufrüstung Deutschlands reich wurde, finanzierte einst den ersten Erweiterungsbau des Kunsthauses. Nun soll nächstes Jahr noch ein Erweiterungsbau des Kunsthauses fertig werden.

Es gelte, Platz für Bührles Kunstsammlung zu schaffen, hiess es im Abstimmungskampf. Im Wissen um die heikle Verbindung von Kunst und Kriegsgeschäften gaben Stadt und Kanton Zürich eine historische Studie bei der Universität Zürich in Auftrag. Nun liegt sie vor – und legt dar, was es mit Bührles Waffen- und Kunstgeschäften auf sich hatte.

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