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Verletzte nach Schüssen auf Filmset von Rapper Booba

Bei einem nächtlichen Überfall auf ein Set des französischen Rappers sind in einer Pariser Vorstadt mehrere Menschen verletzt worden.

Die französische Öffentlichkeit ist an Berichte über Gewalttätigkeiten im Umfeld Boobas gewöhnt. Foto: Keystone
Die französische Öffentlichkeit ist an Berichte über Gewalttätigkeiten im Umfeld Boobas gewöhnt. Foto: Keystone

Bei einem nächtlichen Überfall auf ein Filmset des französischen Rappers Booba sind in einer Pariser Vorstadt mehrere Menschen verletzt worden. Die Angreifer waren laut Polizeiangaben vom Mittwoch mit Gewehren und Baseball-Schlägern bewaffnet. An dem Überfall in der Nacht zum Mittwoch in Aulnay-sous-Bois waren 15 Menschen beteiligt, der 42-jährige Rapper Elie Yaffa alias Booba war nicht anwesend.

Einer der Verletzten erlitt einen Schuss in den Oberschenkel, der jedoch den ersten Angaben zufolge nicht lebensgefährlich war. Verletzt wurden auch der Regisseur des Video-Clips und ein Techniker. Die Behörden leiteten eine Untersuchung zu den Hintergründen des Überfalls ein.

Schaukampf zwischen Booba und Kaaris

Die französische Öffentlichkeit ist an Berichte über Gewalttätigkeiten im Umfeld Boobas gewöhnt. Booba und sein 39-jähriger Rivale Kaaris waren im Oktober 2018 zu jeweils 18 Monaten Haft auf Bewährung und jeweils 50'000 Euro Geldstrafe verurteilt worden, weil sie sich auf einem Pariser Flughafen geprügelt und damit in der Wartehalle Chaos verursacht hatten.

Für den kommenden November war ein Schaukampf zwischen Booba und Kaaris angekündigt. Das Zwei-Millionen-Euro-Event wurde jedoch inzwischen von den Schweizer Behörden abgesagt, die sich über den Charakter der Veranstaltung getäuscht sahen. Kaaris hatte verkündet, er wolle Boobas Blut trinken, dieser antworte, er werde seinen Rivalen erschlagen.

(AFP)

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