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Sex-Skulpturen sorgen in Valencia für Aufruhr

Spezielle Kunst säumt zurzeit die beliebte Hafenpromenade. Konservative kritisieren, durch die Werke sei der Schutz von Kindern gefährdet.

Mehrere Skulpturen dieser Art sind zurzeit an der Hafenpromenade Valencias zu finden. (29. September 2018)
Mehrere Skulpturen dieser Art sind zurzeit an der Hafenpromenade Valencias zu finden. (29. September 2018)
Jose Jordan, AFP
Der 74-jährige Künstler Antoni Miró weist jegliche Kritik zurück.
Der 74-jährige Künstler Antoni Miró weist jegliche Kritik zurück.
Jose Jordan, AFP
Gemäss Konservativen gefährde die Kunst das Kindswohl.
Gemäss Konservativen gefährde die Kunst das Kindswohl.
Jose Jordan, AFP
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Im spanischen Valencia sorgen Skulpturen mit eindeutigen Sex-Szenen an einer Hafenpromenade für Aufruhr. Die Ausstellung im öffentlichen Strassenraum mit Figuren, die «Masturbation, Genitalien und verschiedene Sex-Praktiken» zeigen, verstosse möglicherweise gegen das Gesetz zum Schutz von Minderjährigen, erklärte das konservative Familienforum.

Der 74-jährige Künstler Antoni Miró wies die Kritik zurück und hob hervor, dass griechische Vasen mit erotischen Szenen in Schwarz und Weiss die Vorlage für seine Kunstwerke bildeten.

Miró sagte spanischen Medien, viele Menschen würden seine Werke als «normal» ansehen. Die Skulpturen schockierten weniger die Kinder als vielmehr «rückständige» Eltern. Die Kunstwerke an der Hafenpromenade der Mittelmeerstadt Valencia sollen einen Vorgeschmack geben auf eine Ausstellung, die in einem neuen Kulturzentrum in der Nähe demnächst gezeigt werden soll.

AFP/sep

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