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«House of Cards» am Ende – wegen Spacey?

Zuerst hat sich Kevin Spacey für einen mutmasslichen Übergriff entschuldigt, dann stellt Netflix «House of Cards» ein. Es bestehe kein Zusammenhang, heisst es.

Schluss mit «House of Cards»: Kevin Spacey als Frank Underwood. (Archivbild)
Schluss mit «House of Cards»: Kevin Spacey als Frank Underwood. (Archivbild)
Melinda Sue Gordon/Netflix, Keystone
Soll sich 1986 einem 14-Jährigen sexuell genähert haben: Kevin Spacey. (Archivbild)
Soll sich 1986 einem 14-Jährigen sexuell genähert haben: Kevin Spacey. (Archivbild)
Nicholas Kamm, AFP
Laut Rapp sei der betrunkene Spacey auf ihn geklettert. (Archivbild)
Laut Rapp sei der betrunkene Spacey auf ihn geklettert. (Archivbild)
Stephen Lovekin, AFP
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Nach den Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegen Schauspieler Kevin Spacey hat der Streamingdienst Netflix das Ende der populären Serie «House of Cards» verkündet. Die Entscheidung sei bereits vor einigen Monaten gefallen, verlautete am Montag aus Kreisen.

Mitarbeiter von Netflix traten am Set der Serie in Baltimore auf, um Schauspielern und Filmcrew nach den Offenlegungen um Spacey Unterstützung zu bieten. Spacey selbst hatte am Montag keinen Dreh.

Nach Belästigungsvorwürfen: Kevin Spacey outet sich als schwul. (Video: AFP)

Netflix «sehr besorgt»

Netflix und die Produktionsfirma von «House of Cards» hatten in einer gemeinsamen Stellungnahme erklärt, angesichts der Anschuldigung sehr besorgt zu sein. Spacey hatte sich am Sonntag für eine mutmassliche sexuelle Annäherung an einen Jugendlichen in den 1980er Jahren entschuldigt.

Nach eigener Aussage kann Spacey sich an den mutmasslichen Übergriff nicht erinnern. Zugleich nutzte er die Aussage auch für ein Coming-Out.

In «House of Cards» spielt Spacey den Protagonisten – den auf Macht fixierten US-Politiker Frank Underwood, der später Präsident wird.

(SDA)

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