Zum Hauptinhalt springen

RPK gegen GemeinderatKüsnacht soll doch Steuern senken

Der Gemeinderat Küsnacht beantragt trotz Überschüssen einen unveränderten Steuerfuss von 77 Prozent. Die Rechnungsprüfungskommission fordert eine Steuersenkung.

Auch in diesem Jahr wird in Küsnacht um den Steuerfuss diskutiert, diesmal ausgelöst durch die RPK.
Auch in diesem Jahr wird in Küsnacht um den Steuerfuss diskutiert, diesmal ausgelöst durch die RPK.
Foto: Michael Trost

Wenn es einer Gemeinde finanziell gut geht, löst das Begehrlichkeiten aus. In Küsnacht gibt es immer wieder Diskussionen um eine Steuersenkung. Das wird auch am 7. Dezember so sein, wenn die Gemeindeversammlung über Budget und Steuerfuss entscheidet. Der Gemeinderat beantragt bei einem geplanten Gewinn von 700’000 Franken einen gleichbleibenden Steuerfuss von 77 Prozent.

Das möchte die Rechnungsprüfungskommission (RPK) korrigieren. Sie ist der Meinung, dass sich Küsnacht einen um 2 Prozentpunkte tieferen Steuerfuss leisten kann. Das entspricht hier gemäss der Steuerkraft der Einwohner Mindereinnahmen von rund 3,7 Millionen Franken. RPK-Präsident David Doneda (FDP) begründet den Antrag mit den zuletzt grossen Überschüssen. 2019 schloss die Gemeinde um fast 12 Millionen Franken besser ab als budgetiert. Die Hochrechnung für das laufende Jahr verspreche ein Plus von 10,2 Millionen – also wieder weit höher als die veranschlagten 3,8 Millionen Gewinn. Doneda hält es für falsch, wenn Küsnacht Steuern auf Vorrat kassiere. Vielmehr sei jetzt der richtige Zeitpunkt, dem Steuerzahler wieder etwas zurückzugeben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.